Fans sauer auf GZUZ: Neuer Song mit Frankfurter "0815-Chaya" kommt nicht wirklich gut an
Hamburg/Frankfurt - Rapper GZUZ (38, 187 Straßenbande) hat mit seiner neuesten Feature-Wahl offenbar viele seiner Fans verärgert.
"Ich hab was du brauchst", heißt der gemeinsame Song des gebürtigen Hamburgers GZUZ und der aufstrebenden Rapperin KIARABABA aus dem Frankfurter Bahnhofsviertel.
Am Freitag wurde der Rap-Hit, der inhaltlich von Reichtum sowie dem Verkauf von Haschisch und Hustenmittel handelt, veröffentlicht. Insbesondere GZUZ-Fans scheinen bislang aber wenig begeistert.
"Kann dich nicht mehr ernst nehmen", "Wieso machst du so einen Feat?", "0815-Chaya", "Ist das schlecht, sorry GZUZ" oder "Warum, GZUZ, Warum?" sind nur einige der vielen negativen Kommentare unter Videobeiträgen, die beide Künstler auf Instagram veröffentlichten. Hauptkritikpunkt ist offenbar weniger der Song an sich, sondern die Zusammenarbeit mit KIARABABA.
Die deutsche Rapperin mit kurdischen Wurzeln erlangte insbesondere über TikTok Bekanntheit und ist für ihre besondere Aussprache bekannt. Manch einer meint gehässig, die junge Frau klinge beim Rappen so, als würde sie sich die Nase zuhalten. Ihre Musik lässt sich wohl als eine Art "Rotlicht-Rap" bezeichnen und erinnert etwas an Schwesta Ewa (42).
Doch aller Kritik zum Trotz hat KIARABABA offenbar erfolgreich in der Welt des Deutschraps Fuß gefasst, wie auch die neueste Kollaboration mit GZUZ zeigt. Es ist ihre erste Zusammenarbeit mit einem bekannten Rap-Star von dieser Größe.
"Ich hab was du brauchst": So klingt der neue Song von KIARABABA und GZUZ
Mit Songs wie "Yannick" oder "Schieß für Dich" erzielte KIARABABA auf YouTube und Spotify bereits Hunderttausende Aufrufe. Und auch "Ich hab was du brauchst" klickt sich nicht schlecht.
Nach nicht mal einem Tag hatte der Song allein auf YouTube bereits über 40.000 Aufrufe.
Titelfoto: Bildmontage: Christian Charisius/dpa, Instagram/@kiarababa
