Nach massiven Gesundheitsproblemen: Haftbefehl-Management äußert sich zum Zustand des Rappers

Von Leonie Asendorpf

Frankfurt am Main - Vor wenigen Tagen musste der Rapper Haftbefehl (40) nach Worten seines Bruders wegen gesundheitlicher Probleme geplante Shows absagen: Nun äußert sich sein Management zu seinem Zustand.

Viel wurde spekuliert über den Gesundheitszustand von Rapper Haftbefehl (40). Jetzt äußerte sich sein Management dazu. (Archivfoto)  © Hannes P. Albert/dpa

"Aykut geht es von Tag zu Tag besser, und er gewinnt zunehmend an Kraft", sagten sein Manager Erfan Bolourchi und sein Bruder Cem Anhan auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Haftbefehl, der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heiß, hätte im Oktober in Düsseldorf und Berlin auf der Bühne stehen sollen.

Haftbefehls Bruder, der auch als Rapper Capo bekannt ist, hatte vor wenigen Tagen auf Instagram geschrieben, dass Haftbefehl sich gerade unter ärztlicher Aufsicht befinde und sich gerade voll und ganz auf seine Gesundheit konzentrieren müsse. Man habe als Familie entschieden, "seine angesagten Konzerte abzusagen". Details zu Haftbefehls Gesundheitszustand nannte er nicht.

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Der Musiker kämpft seit Längerem mit gesundheitlichen Problemen. Bereits im Juni hatte der 40-Jährige nach mehreren kurzfristig abgesagten Festivalauftritten eine Pause angekündigt und sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Zuvor waren mehrere Termine abgesagt worden.

Zur Begründung hatte Haftbefehl damals auf die Netflix-Doku über ihn verwiesen, in dem er offen über Drogensucht und die Folgen seines Kokainkonsums berichtet hatte.

Die dadurch entstandene Aufmerksamkeit habe ihn zusätzlich stark belastet. Der Rapper kommt aus Offenbach in Hessen und lebt mit seiner Familie in der Region Stuttgart.

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Haftbefehl-Manager: "Pause von öffentlichen Auftritten, um neue Kraft zu schöpfen"

Immer wieder hatte der Rapper im Laufe des Jahres Auftritte absagen müssen.  © Annette Riedl/dpa

Das Konzert in Frankfurt Ende September habe Aykut sehr viel Energie gekostet, sagte Bolourchi. Dennoch sei es sein ausdrücklicher Wunsch gewesen, für seine treuen Wegbegleiter auf der Bühne zu stehen.

"Wir aus seinem engsten Umfeld haben alles darangesetzt, eine Absage der Show zu erreichen. Aykut wollte jedoch für die Menschen spielen, die ihr hart verdientes Geld in Konzerttickets investiert, teilweise weite Reisen auf sich genommen und sich darauf gefreut haben, ihn live zu erleben."

Auch die beiden weiteren Shows in Berlin und Düsseldorf wollte Aykut unbedingt spielen, um die Konzertbesucher nicht zu enttäuschen, hieß es.

"Seine Gesundheit hat nun jedoch oberste Priorität. Deshalb braucht er zunächst eine Pause von öffentlichen Auftritten, um neue Kraft zu schöpfen und sich ganz auf seine Genesung zu konzentrieren", sagte Bolourchi.

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