Ärzte saugen 17 Liter Wasser aus ihm raus: Auswanderer wird nie wieder arbeiten können
Palma de Mallorca (Spanien) - Die Hiobsbotschaften rund um Thommy Schmelz (55) reißen nicht ab: Rund eine Woche lang lag der Kult-Auswanderer erneut im Krankenhaus. Seine Frau enthüllt jetzt die dramatischen Details.
"Ihm wurden 17 Liter Wasser aus dem Körper gezogen und er hat immer noch zehn zu viel", berichtet Kathrin Mermi-Schmelz gegenüber der "Mallorca-Zeitung". Erst seit dem vergangenen Dienstag sei ihr Gatte wieder zu Hause.
Fast schon resignierend fügt die "Goodbye Deutschland"-Bekanntheit hinzu: "Ich habe das Gefühl, dass das Wasser schneller nachschießt, als dass sie es ziehen können." Thommy werde deshalb in Zukunft wohl regelmäßig in die Klinik müssen.
Kathrin vergleicht den Ablauf mit dem Alltag eines Dialyse-Patienten. Schon am 26. Juni soll ihr Mann wieder ins Krankenhaus nach Palma. Vier Liter seien pro Behandlung das Maximum. Eine Sitzung dauere rund fünf bis sechs Stunden.
Die Ursache für die extremen Wassereinlagerungen liegt laut Aussage der Auswanderin darin begründet, dass mehrere Organe wie Herz, Leber und Nieren nicht mehr richtig arbeiten. Besonders gefährlich wird es, wenn die Flüssigkeit in die Lunge steigt.
Sei das der Fall, würde Thommy nur noch sehr schwer Luft bekommen. Doch damit nicht genug: Nach einer Woche im Liegen hat sich zusätzlich auch noch seine Muskulatur zurückgebildet. Aktuell hat ihr Mann deshalb erhebliche Probleme beim Laufen.
Rückkehr in die Küche für Thommy Schmelz nicht mehr möglich
Und es kommt sogar noch schlimmer! Eine Rückkehr in seinen alten Job als Koch wird Thommy nach Angaben seiner Frau nie mehr möglich sein. "Thommy könnte nirgends mehr auch nur eine Stunde in der Küche stehen", stellt sie klar.
Kathrin kämpft sich deshalb durch Anträge, damit der Überlebenskünstler an ihrer Seite von den Behörden so schnell wie möglich eine Rente bekommt. Seit Dezember 2023 trägt sie den Lebensunterhalt allein, arbeitet sechs Tage pro Woche in einem Restaurant in Paguera.
Ihr Ehemann legte in den vergangenen Jahren eine wahre Odyssee an Krankenhaus-Besuchen hin. Im vergangenen Jahr hatte Thommy aufgrund eines hartnäckigen Pilzes plötzlich ein Loch in der Lunge.
Zeitweise war der Zustand des gelernten Kochs so kritisch, dass er nicht nur auf der Intensivstation künstlich beatmet werden musste, sondern sogar ins künstliche Koma versetzt wurde. Lange war unklar, ob er daraus noch einmal erwachen würde. Doch er kämpfte sich zurück.
Titelfoto: Instagram/mermischmelz (Screenshot)

