Timmersiek/Norwegen - Deutliche Worte: Reisebloggerin Ann-Kathrin Bendixen (26), besser bekannt als "Affe auf Bike", meldete sich bei ihren Followern auf Instagram mit einer klaren Ansage.
"Der größte Fehler ist zu glauben, dass andere einfach mehr Glück hatten", schreib die Reiseinfluencerin. Zwar würde ihrer Meinung nach Glück eine Rolle spielen, aber nicht der Grund alleine sein.
Vor ein paar Jahren war sie krank, hatte kaum Geld und wusste nicht, wie es weitergehen sollte, so die 26-Jährige. "Ich bin eine von Millionen, die ihre Ziele erreichen konnte, weil ich sie verfolgt habe", erklärte Ann-Kathrin stolz.
Sie sei damals mit einem alten Motorrad und 400 Euro losgefahren, nicht weil sich die Abenteuerlustige sicher war, sondern weil sie lieber scheitern wollte, als sich irgendwann zu fragen: "Was wäre gewesen, wenn?"
Damals habe die Bloggerin auf Bauernhöfen gearbeitet, um sich ihre Reise zu finanzieren und Schritt für Schritt wurde aus ihrem Traum Realität.
Als die Weltenbummlerin irgendwann damit anfing, ihre Geschichten zu erzählen, entstand daraus ein Buch und ihr Content auf Social Media.
"Ich wollte kein Creator werden und doch begleiteten mich irgendwann unzählige Menschen und es fühlte sich schön an", gab die ehemalige "Let's Dance"-Kandidatin zu.
"Affe auf Bike": Meisten Grenzen existieren nur im Kopf
Erst vor Kurzem nahm sie am "Race Across America" teil, ihrer Meinung nach eines der härtesten Radrennen der Welt. Dabei habe sie eines gelernt: "Grenzen existieren meistens nur im Kopf".
Ihrer Erfahrung nach sagten alle immer "Hab einen Plan B", allerdings hatte sie nur einen Plan A. "Denn wenn Plan B ständig im Kopf ist, gibst du Plan A oft nie 100 Prozent", stellte die Creatorin klar.
Ihr Ratschlag an alle: "Wenn du gerade an deinem Traum zweifelst, vielleicht musst du nicht mehr Talent haben. Vielleicht musst du einfach länger durchhalten als die meisten."
Heute dürfe sie genau das Leben führen, von dem sie damals geträumt hatte: "Wobei das stimmt nicht, ich konnte mir das nicht mal erträumen. Ich begreife es bis heute nicht", so die 26-Jährige abschließend.