Charlotte Engelhardt über moderne Beziehungen: "Die Leute reden gar nicht mehr"

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Berlin - Moderatorin Charlotte Engelhardt (47) sorgt in der neuen Reality-Show "Bad Boyfriends" für jede Menge Zoff. Im TAG24-Interview verrät sie, wie sie privat mit Beziehungskonflikten umgeht.

Zusammen mit Reality-TV-Teilnehmer Calvin Kleinen (34) moderiert Charlotte Engelhardt (47) "Bad Boyfriends".
Zusammen mit Reality-TV-Teilnehmer Calvin Kleinen (34) moderiert Charlotte Engelhardt (47) "Bad Boyfriends".  © RTL / Pascal Bünning

"Ich habe sie alle angelogen, alle hinters Licht geführt – und es hat mir richtig Spaß gemacht", gesteht die 47-Jährige.

Gerade eine Sache unterscheide "Bad Boyfriends" von klassischen Dating-Formaten: "Die können nicht von Blume zu Blume fliegen." Statt sich beim kleinsten Problem den nächsten Flirt zu suchen, müssten die Teilnehmer ihre Konflikte endlich austragen.

"Jetzt müssen sie auf dieser Blume sitzen bleiben, die im Moment alles schwer macht", sagt sie. Genau das mache den Reiz der Show aus. Die Kandidaten müssten offen über ihre Gefühle sprechen.

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Damit sieht die Moderatorin auch einen Spiegel moderner Beziehungen: "Wenn es wenigstens Kommunikationsprobleme gäbe – die Leute reden ja gar nicht mehr miteinander", kritisiert sie.

Viele würden nur noch zuhören, um zu antworten, statt den anderen wirklich verstehen zu wollen. Genau das führe immer wieder zu Streit. Dennoch denke sie, dass sich Menschen ändern können. "Die Frage ist nur, ob die Veränderung bleibt", so die Exfrau von Rapper Sido (45).

Charlotte Engelhardt: Neuer Name, neues Kapitel

Nicht nur beruflich, sondern auch privat hat sich für Charlotte Engelhardt (47) einiges verändert.
Nicht nur beruflich, sondern auch privat hat sich für Charlotte Engelhardt (47) einiges verändert.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Die Konflikte der Kandidaten gingen auch an Charlotte nicht spurlos vorbei. "Ich glaube, ich habe mich durchgehend wiedererkannt", erzählt sie. Vom Streit über Haushalt und fehlende Wertschätzung bis hin zu Eifersucht sei alles dabei gewesen.

Trotz aller Eskalationen bleibt sie am Set mitfühlend. "Ich tröste auch und bin mir nicht zu schade, mal ein Tränchen zu vergießen."

Auch privat beginnt für die Moderatorin ein neues Kapitel. In der Show tritt sie erstmals wieder unter ihrem Geburtsnamen Engelhardt auf.

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Der Namenswechsel sei für sie "der letzte Befreiungsschlag" nach der Scheidung gewesen. Weil die bürokratische Umstellung allerdings lange dauert, nutzt sie Engelhardt zunächst als Künstlernamen.

Und wie fasst Charlotte ihre neue Show in nur einem Satz zusammen? "Bombastisch gut."

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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