Anne Wünsche erhebt schwere Vorwürfe: "Habe jeden Respekt vor Henning verloren"

Berlin/Mallorca - Anne Wünsche (34) hat schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Partner Henning Merten (35) erhoben. Darin geht es auch um die Frage, warum ihre Tochter Juna (10) nicht mit ihr auf Mallorca lebt.

Henning Merten (35) und Anne Wünsche (34) waren acht Jahre lang ein Paar. Die Trennung erfolgte 2019.  © Screenshot/Instagram/henning.merten, Screenshot/Instagram/anne_wuensche (Bildmontage)

"Ganz freiwillig war das leider nicht", erklärte Wünsche in einer Pressemitteilung. Für sie fühle sich die Trennung von ihrer Tochter "wie ein Machtspiel" an. Henning Merten habe ihr Urlaube mit Juna verweigert, eine Ausreisesperre beantragt und den Gang vor Gericht gesucht. "Der Rechtsstreit mit Henning zieht sich mittlerweile seit November 2025 hin."

Die 34-Jährige fand klare Worte: "Ich habe jedenfalls jeden Respekt vor Henning verloren." Juristisch will das Erotikmodel den Kampf nicht weiterführen.

"Ich werde weder erneut vor Gericht ziehen noch weiter mit ihm diskutieren. Die weiße Fahne ist geschwenkt: Juna ist zu ihm gezogen und ich versuche, mir einzureden, dass ich die ersten Jahre nach der Trennung gemacht habe und jetzt eben der Papa die nächsten macht", stellte sie in der Mitteilung klar.

Die Entscheidung habe sie emotional stark getroffen. "Es fühlte sich an, als würde ich als Mutter versagen. Welche Mama gibt schon ihr Kind weg? Aber es war ja nicht meine Entscheidung, ich wurde in diese Ecke gedrängt."

Der Streit habe laut Wünsche begonnen, als sie sich in Deutschland nicht mehr sicher gefühlt und zunächst nach Dubai auswandern wollte. "Genau in dieser Phase hat Henning dann reagiert und eine Ausreisesperre für Juna erwirkt."

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Bei einem späteren Flug mit ihrem Sohn sei sie von der Polizei kontrolliert worden, "ich fühlte mich wie eine Kriminelle abgestempelt".

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Auch in einem Instagram-Video äußert sich Anne Wünsche

Reiseverbot für Juna aufgehoben

Inzwischen lebt Anne Wünsche auf Mallorca.  © Screenshot/Instagram/anne_wuensche

Schwere Vorwürfe erhebt sie auch in finanzieller Hinsicht: "Henning hat die letzten Jahre keinen Unterhalt für Juna gezahlt. Jetzt zieht sie zu ihm und ich finanziere weiterhin alles allein, denn nun bekommt er knapp 1000 Euro Unterhalt von mir."

Das Reiseverbot wurde inzwischen aufgehoben. Wünsche sieht ihre Tochter derzeit jedes zweite Wochenende und in der Hälfte der Ferien. "Ich habe versucht, Juna in ihren Entscheidungen zu unterstützen, statt ihr etwas auszureden. Sie kann ja nichts für das, was zwischen uns Erwachsenen passiert ist."

Den Vorwurf, sie habe ihr Kind aus Egoismus zurückgelassen, weist die Influencerin zurück. "Welche Mutter wandert schon ohne ihr eigenes Kind aus? Diese Entscheidung war alles andere als leicht. Sie war eine der härtesten meines Lebens."

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Mit Henning Merten kommuniziere sie inzwischen nur noch über organisatorische Dinge.

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