Berlin/Werneuchen/Mallorca - Absolut geschmacklos oder einfach nur geil: Anne Wünsche (34) hat mit ihrer Rache-Aktion an ihrem Ex Henning Merten (36) wieder einmal polarisiert.
Zugegeben, ihr XXXL-Plakat-Coup in Werneuchen, der nordöstlich von Berlin gelegenen Kleinstadt, in der der 36-Jährige mit seiner Frau Denise Merten (36) lebt, zeugt schon von Kreativität.
"Andere machen Songs über den Ex. Ich lass' Plakate in seinem Dorf aufhängen", bemerkt Wünsche bei Instagram. Es sind derer drei.
Und wenn man dem Beitrag in ihrer Story trauen darf, könnte das erst der Anfang ihres Rachefeldzugs sein. "Ich bin noch nicht fertig ...", kündigt sie beinahe schon drohend an.
Fürs Erste hat sie sich jedoch mit den Plakatwänden begnügt, um Henning in seiner Heimat zu ärgern. Denn dort blickt ihm und Denise jetzt eine überdimensionierte Anne lasziv zu. Dazu enthalten die Poster einen QR-Code mit der Aufforderung "Scan mich".
Wer diesem Aufruf folgt, der landet bei einem Link-Tree zu allen Plattformen, auf denen die Promi-Dame so vertreten ist - einschließlich ihres Contents für Erwachsene.
Hier sei allerdings zuerst eine Altersüberprüfung erforderlich, versichert sie. Den kleinen oder vielmehr riesigen Spaß hat sich die Content-Creatorin stattliche 2000 Euro kosten lassen.
Anne Wünsche will mit Plakaten Statement setzen: "Mein Ex kriegt mich nicht klein"
Hintergrund ist die anhaltende Sorgerechts-Fehde mit Merten. "Mit den Plakaten möchte ich ein Statement setzen: Mein Ex kriegt mich nicht klein", betont die Wahl-Mallorquinerin in einem Interview, das TAG24 vorliegt.
"Er hat seine Tochter, um die er sich jahrelang nicht gekümmert hat, vor Gericht gezogen - und seiner Ex, der Mutter der gemeinsamen Tochter, das Kind mit Manipulation genommen, obwohl sie sich die letzten Jahre allein um alles bemüht hat", poltert Anne los.
"Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass das keine tiefen Narben hinterlassen hat", schreibt sie in ihrer Insta-Story. Auch die Kinder hätten oft unter Mertens Machtspielen gelitten.
Die 34-Jährige ließ bereits Anfang Juli verlauten, dass sie Henning nicht mehr in die Augen schauen könne. "Er ist einfach ein falscher Mensch, dem es vor allem wichtig ist, wie er nach außen wirkt", wirft sie ihrem Ex vor.
Dass inzwischen erste Plakate mit Beleidigungen wie "OnlyFans Hoe" und "Bitch" beschmiert wurden, stört die gebürtige Cottbuserin übrigens rein gar nicht, ganz im Gegenteil.
"Ich sehe das positiv - die Schmierereien bringen mir nur noch mehr Aufmerksamkeit", stellt Anne Wünsche fest. "Wenn die Plakate gut laufen, werden wir die Aktion ausweiten und sie an weiteren Orten aushängen lassen."