Berlin/Mallorca - Der Schlussgong im Kampf zwischen Anne Wünsche (34) und ihrem Ex-Partner Henning Merten (36) ist noch nicht verklungen. Im Zoff um die gemeinsame Tochter Juna (10) lässt die Malle-Auswanderin kein gutes Haar an dem Kindesvater.
"Ich kann ihm nicht mehr in die Augen schauen. Allein wenn ich seinen Namen auf meinem Handydisplay lese, bekomme ich Bauchschmerzen", offenbarte die Unternehmerin in einer Pressemitteilung, die TAG24 vorliegt.
Seit die Influencerin Deutschland den Rücken kehrte und mit ihrer ältesten Tochter Miley (12) auf die Sonneninsel zog, lebt Juna bei ihrem Papa in Brandenburg. Auch Sávio (3) blieb in der alten Heimat. Um ihn kümmert sich sein Vater Karim El Kammouchi (37) im Wechselmodell.
Der frühere "Berlin Tag und Nacht"-Star kritisierte, dass Juna trotz früherer Absprachen auf Social Media und in Formaten ihres Ex-Partners und seiner Frau Denise (35) auftauche.
Dabei argumentierte er vor einer Anwältin, dass er kein Influencer sei und das Kind aus diesem Grund bei ihm besser aufgehoben sei als bei ihr. "Allein diese Aussage war ein harter Schlag, weil er selbst seit Jahren seinen Alltag auf Social Media teilt und auf Influencer-Events präsent ist", machte die Dreifach-Mama ihren Ärger Luft.
Gleichzeitig gestand sie aber auch, dass sie in der Vergangenheit selbst Fehler gemacht und ihre Kinder für Reichweite instrumentalisiert habe. "Ich muss da die Mehrheit meiner Kritiker recht geben - es war nicht richtig von mir, so zu handeln", zeigte sich das Nackedei-Model über den früheren Umgang mit ihren Kids im Netz mutmaßlich geläutert.
Anne Wünsche und Henning Merten zanken sich wegen Unterhalt
Ein weiterer Streitpunkt ist das Thema Geld. Die erfolgreiche Erotik-Darstellerin erzählte, dass sie aktuell rund 1000 Euro monatlich Unterhalt für Juna zahle. Ihr gehe es dabei weniger um die rechtliche Situation als um Fairness. Sie wünsche sich, dass das Geld vollständig ihrer Tochter zugutekomme.
Auch die Vorwürfe einer Doppelmoral wies sie zurück. Während Miley weiterhin eigene Social-Media-Aktivitäten habe, sei die Situation bei Juna anders gewesen: Mit Henning habe es laut Wünsche die Vereinbarung gegeben, Juna aus der Öffentlichkeit herauszuhalten.
Trotz aller Kritik sprach die 34-Jährige auch über ihre Enttäuschung. Sie merkte an, dass Henning früher ein liebevoller Vater gewesen sei und hoffe, dass er sein Verhalten irgendwann reflektiere. Für sie stehe weiterhin ihre Tochter im Mittelpunkt: "Ich freue mich schon riesig auf die Sommerferien", sagte die frühere Café-Besitzerin über die gemeinsame Zeit mit Juna.