Köln/München - Auf Instagram hat RTL-Moderatorin Anna Kraft (41) einen ehrlichen Einblick in ihrem Alltag mit Multipler Sklerose gewährt. Doch wie geht ihr langjähriger Partner Wolff-Christoph Fuss (50) mit der Krankheit um?
Denn wie die Sportmoderatorin im Gespräch mit ihrem Haussender preisgibt, erkenne der 50-Jährige früher als sie selbst, wenn sie über ihre Grenzen geht und die MS ihr dabei nicht guttut.
"Besonders ärgerlich ist, dass er damit ziemlich häufig recht hat", gesteht Anna gegenüber "RTL".
Sein Geheimnis sei einfach, dass er seine Liebste am besten kenne und er "den objektiveren Blick" habe.
"Der schaut in unseren Familienkalender und stellt fest, dass sieben Termine an einem Tag vielleicht doch ein bisschen überproportional viel sind", so die ehemalige Leichtathletin von Bayer Leverkusen weiter.
Für sie selbst sei das in dem Moment allerdings ein ausgezeichnetes Zeitmanagement, wie sie lachend verrät.
Im Jahr 2015 erhielt sie die Diagnose MS, die sie dann 2021 öffentlich machte. Trotz alledem packe der Sky-Kommentator seine Partnerin nicht in Watte.
Wie Anna Kraft TV-Auftritte mit ihrer Krankheit meistert
"Er lässt mich mein Zeug rödeln und wirft höchstens zwischendurch mal einen Kommentar ein", gibt Anna preis.
Fraglich sei jedoch, ob sie dann auch darauf höre.
Auch eine Sendung würde sie aufgrund ihrer Krankheit nicht absagen. "Mein Reflex ist immer: Ich mache die Sendung", so die 41-Jährige, die sich ihre Energie dann immer extra für den Job einspart.
"Wenn die Kamera angeht, ist da zusätzlich dieses Adrenalin. Das trägt mich oft durch eine Sendung."
Allerdings habe es auch schon TV-Auftritte gegeben, wo es ihr schlecht gegangen sei. "Da stehe ich geschminkt vor der Kamera, moderiere Fußball oder MMA und funktioniere", macht sie klar.
Wie anstrengend so ein Tag sein kann, zeigte sie erst kürzlich auf Instagram.
"An diesem Tag ging tatsächlich fast nichts. Laufen war kaum möglich. Meine Beine fühlten sich an, als würden tausend Ameisen darin herumlaufen. Kribbeln, Taubheit, keine Kraft", erklärt Anna, die abschließend sagt: "Ich kann unglaublich viel wollen, aber manchmal macht mein Körper die Regeln."