"Mir tut das weh": Tom Kaulitz rechnet ehrlich mit Bills Suchtverhalten ab
Los Angeles (Kalifornien) - 18 neue Taschen an nur einem Tag: Bill Kaulitz (37) kann sich beim Shoppen nicht bremsen. Sein Zwillingsbruder Tom (37) kann darüber im Podcast "Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood" nur den Kopf schütteln.
Die beiden stecken gerade mitten in den Vorbereitungen für ihre anstehende Europa-Tour. Für Bill gehört dazu natürlich auch die Suche nach den passenden Outfits.
Doch während der Tokio-Hotel-Frontmann beim Shoppen offenbar voll auf seine Kosten kommt, sieht Tom vor allem die hohen Ausgaben.
"Mir tut das weh, so viel Geld auszugeben", gibt er zu. Er sei ohnehin niemand, der regelmäßig durch Geschäfte ziehe. "Das ist so unnötig", findet er. Schließlich würden viele Dinge irgendwann ohnehin im Müll landen.
Bei Bill sieht das ganz anders aus. "Mir gibt das ganz viel", erklärt er. Ist das Auto nicht bis obenhin mit Tüten voll, war der Shopping-Trip nicht erfolgreich.
Für ihn sei das Shoppen nicht nur ein Hobby, sondern Teil seiner Arbeit: "Das ist auch mein Beruf. Ich muss gewisse Dinge haben, um arbeiten zu können." Tom lässt diese Erklärung allerdings nicht gelten. "Ne, du hast gestern 18 Taschen gekauft", kontert er.
Die Kaufsucht sei mittlerweile sogar bei den Tourproben ein großes Thema. Dort würden sich die Leute teilweise über Bill lustig machen.
Gibt es Bills Klamotten bald für den eigenen Kleiderschrank?
Doch wohin mit all den vielen Einkäufen? Tom ist überzeugt, dass selbst Bills Kleiderschrank irgendwann voll sein müsste. Laut Bill werden viele seiner Stücke eingelagert oder sogar ins Archiv gebracht.
Die Zwillinge denken offenbar auch darüber nach, aussortierte Kleidung künftig selbst zu verkaufen. Als Vorbild dienen ihnen dabei unter anderem die Kardashians, die ebenfalls Stücke aus ihrem Kleiderschrank anbieten.
Tom kann sich vorstellen, daraus ein eigenes Projekt zu machen und möglicherweise auch etwas zu spenden, um den Fans etwas zurückzugeben.
Ganz neu ist die Idee allerdings nicht: Bills Assistent verkauft nach Angaben des Sängers bereits ausgewählte Stücke über eine Plattform – bislang eher anonym.
Ob aus den Überlegungen tatsächlich ein gemeinsamer "Kaulitz Closet" wird, bleibt abzuwarten.
Titelfoto: Philipp von Ditfurth/dpa

