Tom und Bill Kaulitz sind bestürzt über gestrandeten Wal: Zwillinge machen auf wichtige Sache aufmerksam
Los Angeles (USA) - Kaum eine Nachricht beschäftigt die Deutschen seit über einer Woche so sehr wie die Rettung von Buckelwal "Timmy" aus der Ostsee – auch Promis sind davon nicht ausgenommen. Die Tokio-Hotel-Twins Tom und Bill Kaulitz (beide 36) zeigen sich bestürzt, haben aber auch ein konkretes Anliegen.
In der aktuellen Folge ihres Podcasts "Kaulitz Hills - Senf aus Hollywood" widmen sich die beiden diese Woche wieder einem Thema, was ihnen sehr am Herzen liegt: ihre geteilte Liebe für Wale und andere Meeresbewohner.
Zwar tut den beiden Musikern der gestrandete Buckelwal sehr leid und sie hoffen, dass ihm bald geholfen werden kann.
Aber: "Es gibt ganz viele Boote, die da rausfahren, die sich den ansehen wollen, weil sie noch nie einen Wal gesehen haben. Das dürft Ihr bitte, bitte, bitte nicht machen", fordert Tom Kaulitz.
Er macht darauf aufmerksam, dass diese Art von Tourismus "Timmy" nur noch mehr schaden könnte.
"Das Tier muss jetzt möglichst in Ruhe gelassen werden, es hat ja schon Angst vor den Helfern und Rettern", so der Tokio-Hotel-Gitarrist. "Guckt Euch das bitte aus der Entfernung an [...], Ihr müsst da nicht rausfahren auf Booten."
Bill Kaulitz bestürzt über "Timmy": "Könnte direkt anfangen zu weinen"
Die Zwillinge verfolgen die Nachrichten um "Timmy" seit Tagen und sind vollkommen betroffen. "Es bricht mir schon wieder das Herz, da könnte ich direkt anfangen zu weinen", kommentiert Bill.
Für die Brüder ist es auch eine Herzensangelegenheit: Beide sind bekennende Tierliebhaber, machen seit Jahren auf die katastrophalen Zustände von Meerestieren in Aquarien oder bei Sea Life aufmerksam und setzen sich für den Erhalt der Meere und Ozeane ein.
Die "Durch den Monsun"-Interpreten sind außerdem jahrelange Unterstützer des internationalen Tierschutz-Fonds "IFAW".
Den aktuellen Verlauf der Buckelwal-Rettung könnt Ihr im TAG24-Liveticker verfolgen.
Titelfoto: Bildmontage: Gerald Matzka/dpa, Daniel Müller/Greenpeace Germany/dpa

