"Was soll ich denn in Leipzig?": Bill Kaulitz berichtet von Odyssee in Deutschland
Los Angeles/Hamburg - Bill und Tom Kaulitz (beide 36) sind beruflich viel unterwegs. Wenn sie reisen, dann verbringen sie vor allem viel Zeit im Flugzeug von den USA nach Deutschland. Für Bill kam es dabei jetzt zu einer Odyssee.
Wie der Sänger in der aktuellsten Folge seines Podcasts "Kaulitz Hills - Senf aus Hollywood" seinem Zwillingsbruder berichtete, kam es innerhalb Deutschlands zu einem ungeplanten Zwischenstopp.
"Ich hatte eine ganz krasse Anreise. Es war wieder eine absolute Katastrophe", beginnt der Musiker mit seinem Erfahrungsbericht. Geplant war, dass sein gebuchter Flieger ihn von Los Angeles nach Hamburg bringt, mit einem geplanten Zwischenstopp in München.
Kurz nach dem Start in der bayerischen Landeshauptstadt habe das Team im Flugzeug über die Lautsprecher mitgeteilt, dass der Flughafen in Hamburg gesperrt sei und es eine ungeplante Landung in Leipzig geben werde. "Das finde ich eine Unverschämtheit", schimpfte Bill.
Sein Bruder Tom beschwichtigte: "Manchmal kann man es nicht ändern, wenn es zum Beispiel einen Sicherheitsvorfall gibt."
Doch Bill regt sich im Nachgang weiter über die Situation auf: "Was soll ich denn in Leipzig? Kann ich nicht wenigstens in die Nähe kommen, damit mich dann jemand abholt?"
Nervige Unruhe im Flugzeug
Laut seiner Aussage habe das Flugzeug über zweieinhalb Stunden auf dem Rollfeld in Sachsen gestanden. Weil so lange niemand aussteigen durfte, kam es innerhalb des Fliegers zu viel Bewegung.
"Dann kommt natürlich der ganze Flieger nach vorne, alle müssen auf die Toilette, die Türen gehen auf, einer will draußen stehen in der Sonne, der nächste hat das Wehwehchen, die anderen sind schon sternhagelvoll, sind betrunken, dann fallen natürlich die Hemmungen, dann wollten alle mal neben mir sitzen", zählte der 36-Jährige auf.
Doch damit nicht genug. Ein Horrorszenario trat auf: "Das Schlimmste war, mein Handy hatte kein Akku mehr. Das heißt, ich konnte nicht einmal mehr die Ohrhörer nutzen."
Nach fast drei Stunden auf dem Rollfeld habe man entschieden, zurück nach München zu fliegen, obwohl der Flughafen in Hamburg bereits wieder geöffnet hatte.
In München angekommen, sei es noch einmal stressig geworden. Der nächste Flieger in Richtung Hamburg habe schon bereitgestanden.
Sein Zwillingsbruder Tom kommentierte die Odyssee mit einem Augenzwinkern: "Albtraum! Das heißt, du warst in Deutschland länger unterwegs als in Übersee."
Titelfoto: Screenshot/Instagram/Billkaulitz

