Köln - Beim Publikum kommt Carolin Kebekus (46) seit Jahren gut an, zählt aufgrund ihres trockenen Humors zu den beliebtesten Komikerinnen des Landes. Mit ihrem frischen Klartext rund um ihren Erziehungsstil dürfte sie jetzt für eine Überraschung sorgen.
Vor etwas mehr als eineinhalb Jahren brachte die Kölnerin ihr erstes Kind auf die Welt - seitdem drehen sich ihre Themen größtenteils um ihren Windelpupser und sämtliche Mama-Begleiterscheinungen.
Ums Thema Kind und Erziehung dreht sich auch einer ihrer neuesten Beiträge auf Instagram. "Also, meine ganze Erziehung basiert auf Lügen, Erpressen und Drohen", stellt die 46-Jährige klar.
Wie das im Alltag aussieht, beschreibt die Komikerin ebenso und dürfte dabei vielen Mamas aus der Seele sprechen.
"So was wie: 'Ich will 'Sendung mit der Maus' gucken.' – 'Ja, die Sendung mit der Maus schläft.' Oder: 'Ich will in den Zoo.' - 'Der Zoo hat zu. Zoo hat leider zu'", lautet ihre süffisante Erklärung.
Carolin Kebekus muss Erziehungspläne über Bord werfen
Lügen, Erpressungen und Drohungen seien aus Sicht der Promi-Mama eher ein Fluchtweg, um unliebsamen Mama-Kind-Diskussionen aus dem Weg zu gehen.
Auch vom Prinzip ihr Kind ohne Zucker in die Kita zu schicken hat sich die Komikerin früh verabschieden müssen. Nämlich spätestens beim ersten morgendlichen Zusammenbruch ihres Kindes.
"Wegen falscher Jacke, falschen Schuhen und überhaupt Windel. Und während das Kind auf dem Boden lag und wir wirklich zur Kita mussten, fand es ein Raffaello neben der Fußleiste. Habe ich gesagt: 'Gönn dir. Ist deins, hast du dir verdient'", scherzt Kebekus.
Das Ende vom Lied war ein ruhiges Kind. "Stimmung war danach super. Wie's in der Kita war, weiß ich natürlich nicht."
Ein Teil ihrer Fans fühlt sich bei so viel Mama-Klartext total abgeholt und überschüttet die 46-Jährige mit haufenweise eigenen Erfahrungen.