Sabotage aus Eifersucht? Cathy Hummels zeigt Mann ihrer Schwester an: Hausdurchsuchungen!
München - Ein Vertrauensbruch im engsten Familienkreis: Influencerin Cathy Hummels (38) hat den Lebensgefährten ihrer Schwester Vanessa Fischer (36) angezeigt.
Die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg bestätigte die Ermittlungen gegen den 35-jährigen Duc Anh N. gegenüber "Bild" wegen möglicher Datenveränderung und Computersabotage.
Der Vorwurf: Duc Anh N. soll im Mai 2026 E-Mails sowie das LinkedIn-Profil von Cathy Hummels unberechtigt gelöscht haben.
Der Beschuldigte arbeitete zeitweise für die Moderatorin. Er kümmerte sich laut "Bild" um den Account ihrer Agentur "Events bei CH" und war für die Erstellung von Social-Media-Content zuständig.
Damit hatte er Zugang zu sensiblen Daten. Dieses Vertrauen soll er ausgenutzt haben.
"Der Mann, der zunächst berechtigt über die Passwörter für E-Mail- und LinkedIn-Account einer 38-jährigen Moderatorin und Influencerin aus München verfügt haben soll, soll im Mai 2026 unberechtigt E-Mails und das LinkedIn-Profil der Frau gelöscht haben. Es besteht deshalb der Anfangsverdacht der Datenveränderung und der Computersabotage", erklärte die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg.
Dem Bericht zufolge durchsuchten Ermittler am 25. Juni sowohl eine Agentur in München als auch die Wohnung des Beschuldigten im Landkreis München. Demnach haben er und Vanessa eine gemeinsame kleine Tochter und leben im früheren Elternhaus in Unterschleißheim.
Cathy Hummels: "Werde den Sachverhalt derzeit nicht kommentieren"
Die Ermittlungen führen die Zentralstelle Cybercrime Bayern gemeinsam mit dem Kriminalfachdezernat 12 des Polizeipräsidiums München.
Das mutmaßliche Motiv könnte Eifersucht auf den beruflichen Erfolg der 38-jährigen Ex-Frau von Fußball-Weltmeister Mats Hummels (37) gewesen sein. Durch die Löschung von E-Mails könnten der Influencerin Aufträge oder Werbe-Kooperationen durch die Lappen gegangen sein.
Seit der Anzeige herrscht Funkstille zwischen den Schwestern.
Cathy Hummels äußerte sich auf "Bild"-Nachfrage zurückhaltend zu dem Fall: "Ich bitte um Verständnis, dass ich mich zu einem laufenden Ermittlungsverfahren nicht öffentlich äußern werde. Aus Respekt vor den Ermittlungen und den beteiligten Behörden werde ich den Sachverhalt derzeit nicht kommentieren."
Duc Anh N. ließ eine Anfrage zu den Vorwürfen zunächst unbeantwortet. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Titelfoto: Malin Wunderlich/dpa

