Stalker-Drama bei Cathy Hummels: "Ich wurde psychisch vergewaltigt"

München - Als Influencerin zeigt Cathy Hummels (38) im Netz nicht nur ihre Mode und ihren Lifestyle, sondern organisiert auch eigene Events – darunter einen Stammtisch in einem Münchner Lokal. Bei diesem Treffen offenbarte sie der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Katharina Schulze (40): Sie hatte einen Stalker!

Cathy Hummels (38) hatte einen Stalker.  © Peter Kneffel/dpa

"Dieser Mann heißt Andreas, stand bei mir im Garten und wollte mich heiraten. Der war alkoholisiert und verwirrt. Was ist passiert? Nichts! Weil er ja 'nichts gemacht' hätte", so Hummels laut "AZ".

Ein weiterer Mann nahm demnach auf dem Postweg Kontakt zu Hummels auf und bedrängte sie. Die Situation beschreibt sie rückblickend so: "Ich wurde psychisch vergewaltigt. Ich habe Drohbriefe bekommen mit ausgedruckten Screenshots meiner privaten Instagram-Nachrichten. Man wollte mich erpressen."

Hummels sprach somit offen darüber, "psychisch vergewaltigt" worden zu sein. Ihr Statement folgt nur wenige Tage nach den Aussagen von Collien Fernandes (44), die erklärt hatte, sie sei "digital vergewaltigt" worden.

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Hummels zeigte sich öffentlich solidarisch mit der "Das Traumschiff"-Darstellerin, die schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen (50) erhoben hatte.

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Cathy Hummels fordert Klarnamenpflicht im Internet

Katharina Schulze (40) ist Fraktionsvorsitzende bei den Grünen.  © Daniel Löb/dpa

"Ich werde oft aufs Frau-Sein reduziert. Das ist in der Politik ähnlich. Wir sind beide Mütter, maximal berufstätig, werden täglich bewertet, beleidigt und leben in einer Welt mit digitaler sowie sexueller Gewalt", sagte Hummels zu Schulze.

Ihr Gegenüber pflichtete ihr bei: "Frau-Sein im Jahr 2026 ist auf jeden Fall politisch." Hummels ergänzte noch: "Ja, gerade mit dem aktuellen Thema von Collien Fernandes."

Während sie eine Ausweis- und Klarnamenpflicht in sozialen Netzwerken fordert, zeigte sich Schulze zurückhaltend: "Es ist technisch und rechtlich nicht so einfach. Wir müssen aber Tech-Konzerne stärker in die Verantwortung nehmen, brauchen mehr Personal bei Strafverfolgungsbehörden und müssen uns auch um kritische Männlichkeit kümmern."

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