Durch Deepfake um Collien Fernandes: Chris Töpperwien gesteht brisanten Betrugsfall
Los Angeles (USA) - Unmittelbar nach der unterschwelligen Kritik an Collien Fernandes (44) offenbart TV-Auswanderer Chris Töpperwien (52) ganz offen, vor längerer Zeit in eine erfundene Person verliebt gewesen zu sein. Trotzdem kann er sich einen Seitenhieb gegen Ex-Frau von Christian Ulmen (50) nicht verkneifen.
In einem ausführlichen Erfahrungsbericht bei Instagram verrät Töpperwien, vor 26 Jahren Opfer von digitaler Täuschung geworden zu sein. "Mir wurde telefonisch eine Beziehung vorgespielt, ich verliebte mich in einen Menschen, den es nie gab. Stimmen wurden verstellt, Fotos gefälscht."
Anders als im Fall Fernandes - die jahrelang unter den Folgen der sexuell verbreiteten Fake-Inhalte gelitten hatte - war der Schwindel um Chris Töpperwien bereits nach acht Wochen vorbei, erklärt er.
"Acht Wochen später kam die Wahrheit ans Licht, nachdem ich 500 Kilometer gefahren war und niemand kam. Der emotionale Schaden blieb für Monate."
Straftaten anprangern, aber bitte nicht öffentlich
Wie schon in seiner ersten öffentlichen Botschaft zum Fall um Collien Fernandes prangert der Wahl-Amerikaner auch diesmal die Vorgehensweise der Schauspielerin an. Nicht direkt, aber subtil und zwischen den Zeilen.
"[...] Anonymität macht es leichter denn je, andere zu manipulieren oder zu zerstören. Gleichzeitig begünstigt die Verbreitung neue Nachahmer."
Heißt: öffentlich Stellung beziehen, die jahrelange "virtuelle Vergewaltigung" thematisieren und den Fall ans Tageslicht bringen - aus Sorge vor Nachahmern augenscheinlich unerwünscht.
Zeitgleich lenkt der Auswanderer den Fokus zurück auf sich, spricht zum Abschluss seiner emotionalen Wortmeldung von einem "Hater", der ihn seit knapp zehn Jahren "gezielt ins Visier" nehme.
Ginge es nach den Anweisungen Töpperwiens, seien sowohl Politik als auch Gesellschaft endgültig in der Bringschuld, "endlich zu handeln und Täter zur Verantwortung zu ziehen".
Titelfoto: RTL
