Chris Töpperwien macht Schluss: TV-Auswanderer verlässt beliebte Erfolgsshow
Los Angeles (USA) - Nach mehr als einem Jahrzehnt macht TV-Auswanderer Chris Töpperwien (52) endgültig Schluss mit einer der beliebtesten TV-Shows.
Insgesamt 14 Jahre hat der "Currywurstmann" für "Goodbye Deutschland" in regelmäßigen Abständen für Unterhaltung und jede Menge private Einblicke gesorgt.
Aber: Jetzt ist Schluss! Der Café-Betreiber aus dem Herzen Los Angeles' verlässt die TV-Bühne und liefert ein emotionales Statement, um seine Entscheidung zu begründen.
"Heute war mein letzter Drehtag für 'Goodbye Deutschland'. (...) Es gab viele schöne Momente und Erfahrungen, die ich ohne diese Reise nie gemacht hätte. Aber ich wäre nicht ehrlich, wenn ich nicht auch sagen würde, dass diese Zeit ihre Schattenseiten hatte", schreibt der Familienvater auf Instagram.
Statt nur noch stumpf über die Bildschirme zu flimmern habe er im Laufe der Jahre erkannt, dass er Verantwortung für sich und seine Gesundheit übernehmen müsse, schreibt er.
"Durch vieles, was medial passiert ist, und den Hass, der teilweise entstanden ist, bin ich mental irgendwann sehr krank geworden. Dinge, die geschrieben oder gesagt wurden, haben mich stärker getroffen, als viele vielleicht denken."
Chris Töpperwien dankt Fans von "Goodbye Deutschland"
Wie aus seinem Statement hervorgeht, hat der Realitystar bereits längere Zeit zuvor mit dem Gedanken gespielt, "Goodbye Deutschland" zu verlassen und einen Schritt zurückzutreten.
"Deshalb habe ich entschieden, dass dieser Drehtag auch mein letzter sein wird, weil ich gemerkt habe, dass es für mich persönlich der richtige Schritt ist. (...) Am Ende bleibt vor allem Dankbarkeit. Gegenüber allen Fans von 'Goodbye Deutschland', die mir über all die Jahre die Treue gehalten haben. Gegenüber dem Sender und den Menschen dort, die mir diese Reise möglich gemacht haben."
Sich ganz aus dem Showgeschäft zurückziehen wolle sich der 52-Jährige aber offensichtlich nicht - dafür scheint er am TV-Business offenbar zu sehr Gefallen gefunden zu haben.
"Mit Sicherheit wird man mich irgendwann irgendwo wiedersehen. Dafür bin ich viel zu sehr ein kreativer Mensch - vor oder hinter der Kamera."
Titelfoto: Ursula Düren/dpa

