Claudia Obert in den Miesen: So geht es mit ihren Läden weiter!

Hamburg – Claudia Obert (59) verdient ein Teil ihres Geldes mit Trash-TV, bei "Claudias House of Love" hat sie gerade ihren Gewinner gekürt. Die Hamburgerin hat aber auch zwei Luxus-Boutiquen - und um die steht es gar nicht gut.

Claudia Obert in ihrer Boutique "Luxusclever".
Claudia Obert in ihrer Boutique "Luxusclever".  © Instagram/Claudia Obert

Auch die Unternehmerin wird von dem Corona-Lockdown hart getroffen. Ihre beiden Boutiquen in Hamburg und Berlin musste sie erstmal dicht machen, die Mietkosten laufen jedoch weiter. Ein Unding, wie Claudia findet.

Aus diesem Grund weigerte sie sich, in den vergangenen Monate die Miete für ihren Hamburger Laden zu zahlen. Die Folge: Ein Batzen Schulden. Rund 90.000 Euro ist sie bereits bei dem Vermieter in den Miesen.

Doch wie geht es nun mit den Läden der Luxus-Lady weiter? Schließlich dienen ihre 1000 Quadratmeter Verkaufsfläche in exklusiver Fleet-Lage derzeit lediglich als Klamotten-Lager.

"Der Stand ist wie überall. Es ist die Rede von Kurzarbeitergeld und Hilfen und sonst was, aber nichts passiert und wir sollen hier alle Kosten bezahlen", wetterte Claudia im Interview mit Promiflash. "Da mache ich natürlich ordentlich Putz. Ich finde das überhaupt nicht lustig."

Eine Million Euro Umsatzeinbußen haben ihr die vergangenen Monate eingebrockt. Aktuell reichen die Einnahmen nicht einmal aus, um die laufenden Kosten zu decken.

Claudia Obert musste Läden schließen

Luxus-Lady verlangt: "Geld drucken ohne Ende"

Die Champagner-Queen will auf das Problem, das derzeit viele Einzelhändler betrifft, aufmerksam machen! Denn ihrer Meinung nach müssen vor allem die Gesetze geändert werden.

Um Almosen würde sie trotz allem nicht bitten: "Ich brauche keine Hilfe. Ich kann mir selber helfen, aber die Gesetze sind so, dass es einfach nicht der Pandemie angemessen ist."

Sie fordert: Der Gesetzgeber muss eingreifen!

"Und auch bei den Leuten, wenn die nur 60 Prozent von ihrem Netto kriegen, dann sollen die auch nur 60 Prozent von ihrer Miete bezahlen müssen und der Staat soll es ausgleichen. Dann sollen sie halt Geld drucken ohne Ende", verlangt Claudia.

Titelfoto: Montage: Instagram/Claudia Obert

Mehr zum Thema Claudia Obert:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0