Berlin - Collien Fernandes (44) hat sich auf Instagram für die Unterstützung tausender Menschen bedankt, die in vielen deutschen Städten gegen digitale Gewalt demonstriert haben. Zugleich sprach die Schauspielerin über den Hass, der ihr entgegenschlägt und machte dem Täter erneut einen Vorwurf.
"Danke: Köln, München, Hamburg, Berlin, Hannover, Kassel, Kiel, Lübeck, Bremen, Oldenburg, Münster, Lippstadt, Bonn, Frankfurt, Jena, Nürnberg, Ulm, Freiburg, Konstanz, Wien! Damit hätte ich im Leben nicht gerechnet, dass so viele tausend Menschen für mich auf die Straße gehen. Wow! Ich bin immer noch völlig überwältigt", schrieb Collien Fernandes in ihrem Post.
Dazu zeigte der Traumschiff-Star eine Bildergalerie der Demonstrationen.
Fernandes erklärte weiter: "Es tut gut, nicht alleine traurig, wütend, fassungslos zu sein." Doch die Moderatorin machte auch keinen Hehl daraus, wie schwer die momentane Situation für sie ist.
"Auf der anderen Seite schlägt mir auch extrem viel Hass entgegen, obwohl ich dort, wo ich sprechen durfte, die Beweise offenlegen musste, unter Eid versichern musste, dass es stimmt. Auch der Täter hatte die Möglichkeit sich zu äußern, wollte jedoch GAR NICHTS unter Eid aussagen. Hmm", so die 44-Jährige.
Die Anwaltskanzlei von Christian Ulmen (50) geht inzwischen gegen die Berichterstattung des "Spiegel" vor, in dem Fernandes die Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann erstmals öffentlich gemacht hatte.
Auf Instagram bedankt sich Collien Fernandes für die Unterstützung
Öffentliche Auftritte gegen digitale Gewalt
Collien Fernandes hatte Ulmen in mehreren Interviews und öffentlichen Auftritten vorgeworfen, jahrelang gefälschte Nacktbilder und pornografische Aufnahmen von ihr an Männer aus ihrem beruflichen Umfeld verschickt und mit Fake-Profilen Online-Affären mit diesen geführt zu haben.
Dabei habe er sexuelle Lust an der Erniedrigung seiner Ehefrau empfunden.
Zuletzt beklagte Fernandes im Talk mit Caren Miosga (56), dass nur 2,4 Prozent der Fälle digitaler Gewalt überhaupt angezeigt werden. Bei einer Demonstration mit 22.000 Menschen am Hamburger Rathausmarkt trug Collien während ihrer Rede aufgrund von Morddrohungen eine Schutzweste.