Demenzkranker Bruce Willis: Erkennt er seine Familie noch?

Los Angeles (USA) - Seit über drei Jahren ist bekannt, dass Action-Legende Bruce Willis (71) an frontotemporaler Demenz leidet. Jetzt hat seine Ehefrau Emma Heming-Willis (47) ein Update zum Gesundheitszustand des Hollywoodstars gegeben.

Der an Demenz erkrankte Bruce Willis (71) lebt nicht mehr bei seiner Familie.  © THEO WARGO / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

Was mit Sprachproblemen begonnen hatte und zunächst als Aphasie eingestuft worden war, entpuppte sich später als eine seltene Form von Demenz.

Im Februar 2023 hatte die Familie von Bruce Willis bekannt gegeben, dass der Filmstar an frontotemporaler Demenz (FTD) erkrankt ist. Seine Fähigkeit zu sprechen hatte er damals schon größtenteils verloren.

Inzwischen hat sich der Zustand des 71-Jährigen weiter verschlechtert: Willis lebt mittlerweile in einem privaten Pflegeheim fernab seiner Liebsten, wo der Schauspieler rund um die Uhr betreut wird.

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Doch erkennt Bruce Willis seine Ehefrau und seine Töchter überhaupt noch? Diese häufig gestellte Frage beantwortete Emma Heming-Willis nun im Podcast "The Bossticks" und räumte dabei mit einem weitverbreiteten Irrglauben auf.

"Wenn Leute fragen: 'Erinnert er sich noch daran, wer ihr seid?' Ja, das tut er, denn er hat nicht Alzheimer, sondern FTD", erklärte die Zweifachmutter.

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Emma Heming-Willis über kranken Bruce Willis: "Man befindet sich in ständiger Trauer"

Bruce Willis und Emma Heming-Willis (47) sind seit 2009 verheiratet.  © ANGELA WEISS / AFP

Es sei ein "gängiger Irrtum", dass viele Menschen bei Demenz direkt an Gedächtnisverlust denken würden.

"Es ist etwas anderes als Alzheimer. Alzheimer ist zwar die häufigste Form der Demenz, aber FTD ist die häufigste Form der Demenz bei Menschen unter 60 Jahren", ordnete das britisch-amerikanische Model ein.

Den Alltag mit der fortschreitenden Krankheit ihres Mannes beschrieb Heming-Willis, die mit dem "Stirb langsam"-Star zwei gemeinsame Töchter hat, als belastend.

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"Man befindet sich in ständiger Trauer", gestand sie. Die Betroffenen seien meist nur noch körperlich, jedoch nicht mehr "mental oder emotional" anwesend, was sich nach einem schwer greifbaren Verlust anfühle.

Inzwischen habe die 47-Jährige gelernt, besser mit der schwierigen Situation umzugehen, auch wenn man sie letztlich nur annehmen und mit ihr mitgehen könne.

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