Dr. Wimmer klärt auf: Leidest Du unter einer Angststörung?

Hamburg – Angst hat jeder mal - das ist wohl völlig normal. Bestimmt die Angst jedoch unser Leben, handelt es sich meist um eine ernst zu nehmende psychische Störung.

Dr. Wimmer (38) appelliert, eine Angststörung nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.
Dr. Wimmer (38) appelliert, eine Angststörung nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.  © Instagram/doktorjohanneswimmer

Wie man eine solche Angststörung erkennt und was man dagegen tun kann, erklärt Dr. Johannes Wimmer (38) in seinem neuen Instagram-Video.

Angst ist ein Urinstinkt und hat eine wichtige Schutzfunktion: "Sie versetzt Körper und Geist in Alarmbereitschaft, damit Du bei Gefahr schnell reagieren kannst. Ist die Angst wieder vorbei, klingt die Stressphase ab und Du entspannst Dich wieder", veranschaulicht der Mediziner.

Dabei hat jeder Mensch ein unterschiedliches Angst-Niveau und auch die körperlichen Symptome äußern sich ganz individuell.

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Dr. Johannes Wimmer Dr. Wimmer: Weihnachtsstress adé! So kommt ihr cool durch die Feiertage

"Wenn Deine Ängste allerdings so groß sind, dass sie alles überschatten, die Kontrolle über Dein Leben übernehmen, dann hast Du wahrscheinlich eine Angststörung entwickelt", macht der TV-Arzt deutlich. Diese kann sich unterschiedlich äußern: als Phobie, Panikstörung oder generalisierte Angststörung.

Letztere macht sich dadurch bemerkbar, dass die Ängste keine Reaktion auf eine bestimmte Bedrohung oder Situation sind - vielmehr machen sich die Betroffenen wegen allem Sorgen, auch banalen Dingen. Der Körper befindet sich also in einem dauerhaften Alarmzustand. Die Folge können Konzentrations- und Schlafstörungen sein.

Daran erkennt Ihr eine Angststörung!

Mit einer Angststörung ist nicht zu spaßen!

Dem Mediziner ist auch die psychische Gesundheit wichtig.
Dem Mediziner ist auch die psychische Gesundheit wichtig.  © Instagram/doktorjohanneswimmer

Menschen, die hingegen an einer Panikstörung leiden, erleben regelrechte Angstanfälle in bestimmten Situationen, zum Beispiel im Fahrstuhl, auf einer Brücke oder in Menschenmassen.

Körperliche Symptome können Herzrasen, Zittern, Druck auf der Brust, Atemnot bis hin zum Hyperventilieren oder Ohnmacht sein.

Doch damit nicht genug: "Wer unter einer Angststörung leidet, entwickelt meist eine tief sitzende Angst vor der Angst", warnt Dr. Wimmer. Das hat häufig zur Folge, dass sich die Betroffenen zurückziehen und sozial isolieren.

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Dr. Johannes Wimmer Dr. Wimmer verrät: So schaffst Du es, in Dir selbst zu ruhen!

Mit einer Angststörung ist also nicht zu spaßen. Um sie zu diagnostizieren und zu behandeln, hilft nur der Gang zum Hausarzt.

Titelfoto: Fotomontage: Instagram/doktorjohanneswimmer

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