Abschiebung vom Tisch: Darum muss "Let's Dance"-Star Ekat keine Angst mehr haben

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Köln/München - Ekaterina Leonova (39) ist bei "Let's Dance" eine Institution. Bereits seit der sechsten Staffel, also dem Jahr 2013, tanzt die gebürtige Russin in der RTL-Show mit. Jetzt sorgt sie mit einem privaten Meilenstein für Aufsehen.

"Let's Dance"-Star Ekaterina Leonova (39) hat einen großen Meilenstein erreicht.
"Let's Dance"-Star Ekaterina Leonova (39) hat einen großen Meilenstein erreicht.  © Rolf Vennenbernd/dpa

"Nach einer gefühlten Ewigkeit und meinem Antrag aus September 2024 halte ich endlich meinen deutschen Pass in den Händen!", verrät die Wahl-Münchenerin ihren rund 340.000 Anhängern in ihrem neuesten Instagram-Beitrag.

Dazu hat sie zwei Bilder veröffentlicht, in dem sie das Reisedokument in den Händen hält. Den Meilenstein kündigt sie mit "Big News" an.

Die 39-Jährige, die im russischen Wolgograd geboren ist, zog im Jahr 2008 nach Deutschland. Sie lernte Deutsch und studierte ab 2010 Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln. Vier Jahre nach Beginn des Studiums schloss sie dieses mit dem Bachelor ab.

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Und die ehrgeizige Profitänzerin legte sogar noch einen drauf: Im Jahr 2018 beendete sie erfolgreich ihr Masterstudium an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf.

Um ihr auch nach dem Abschluss des Studiums ein Leben in Deutschland zu ermöglichen, gab RTL ihr eine Anstellung in der Online-Redaktion.

"Let's Dance"-Star Ekaterina Leonova drohte die Abschiebung

Die Wahl-Münchenerin gehört zu den Publikumslieblingen der beliebten RTL-Tanzshow.
Die Wahl-Münchenerin gehört zu den Publikumslieblingen der beliebten RTL-Tanzshow.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Als die gebürtige Russin dann aber gefeuert wurde, drohte ihr zeitweise sogar die Abschiebung, da die Ausländerbehörde ihre Engagements in der Tanzshow anfangs nicht als festen Arbeitsplatz anerkannte.

Zu ihrem Glück erhielt sie 2021 ein Stellenangebot eines Münchener Unternehmens, wo sie im Event- und Social-Media-Marketing tätig war.

Kurze Zeit später erhielt sie dann eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis und schloss den Prozess schließlich mit der Einbürgerung ab.

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"Der Weg war lang und nicht immer einfach, aber genau deshalb fühlt sich dieser Moment umso schöner an", freut sich "General Ekat", wie sie von ihren Tanz-Kollegen gerne genannt wird.

Doch nicht nur bei ihr selbst ist die Freude riesengroß, sondern auch bei ihren Mitstreitern, die ihren Instagram-Beitrag fleißig kommentiert haben.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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