Er hatte keine Chance: Nicole Kidmans Ex darf Töchter nach Urteil nur 59 Tage im Jahr sehen
Los Angeles (USA) - Die Scheidung von Hollywood-Star Nicole Kidman (58) und Country-Musiker Keith Urban (58) ist jetzt offiziell. Mit dem finalen Urteil wurden auch die Details zu ihrer Sorge- und Vermögensregelung bekannt – und diese zeigen ein deutliches Ungleichgewicht.
Wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht, die dem Newsportal Page Six vorliegen, werden ihre beiden Töchter Sunday Rose (17) und Faith Margaret (15) künftig bei ihrer Mutter leben.
Die "Holland"-Darstellerin übernimmt an 306 Tagen im Jahr die Betreuung, während der 58-Jährige seine Kinder lediglich an 59 Tagen jährlich bei sich haben wird. Konkret darf der Musiker sie "jedes zweite Wochenende von Samstagmorgen bis Sonntagabend" sehen.
Gerade das Sorgerecht soll die Verhandlungen im Vorfeld der Scheidung erheblich belastet haben. Insidern zufolge hatte Urban zunächst auf eine gleichmäßige Aufteilung der Betreuungszeit bestanden.
Die Schauspielerin jedoch soll das stark unter Druck gesetzt haben. Nach fast zwei Jahrzehnten Ehe habe sie genau gewusst, wie kompromisslos ihr Ex-Ehemann in dieser Frage sein könne. Die Sorge, vor Gericht keine Einigung erzielen zu können, habe sie stark belastet, berichtete Page Six.
Keith Urban und Nicole Kidman vereinbarten weder Kindes- noch Ehegattenunterhalt
Letztlich lenkte der Musiker ein. Ausschlaggebend für seine Entscheidung sei die Teenager-Phase seiner Töchter gewesen.
Zudem soll dem 58-Jährigen bewusst geworden sein, dass seine Chancen auf ein gleichwertiges Sorgerecht vor Gericht gering gewesen wären.
Finanziell gehen beide Parteien getrennte Wege – ohne gegenseitige Verpflichtungen. Weder Kindes- noch Ehegattenunterhalt wurden vereinbart. Auch die Anwaltskosten trägt jeder selbst.
Bei ihren Vermögen gilt das Prinzip: Jeder behält, was sich bereits in seinem Besitz befindet. Dazu zählen Immobilien, Konten, Investitionen, Fahrzeuge, Haushaltsgegenstände und persönliche Besitztümer. Ob ein Ehevertrag existierte, ist bislang noch unklar.
Titelfoto: VALERIE MACON / AFP

