Es kommt doch auf die Größe an: Ex-NFL-Star zieht Influencerin wegen Penis-Beichte vor Gericht

USA - Ist sein bestes Stück schuld an der Scheidung? Das zumindest gab Influencerin Haleyy Baylee (33) als Grund für die Trennung von Ex-NFL-Profi Matt Kalil (36) an. Blöd nur, dass ihm diese Behauptung gar nicht passt - und er sie nun vor Gericht zieht.

2015 heirateten Haleyy Baylee (33) und Matt Kalil (36), im Mai 2022 folgte die Scheidung. (Archivfoto)
2015 heirateten Haleyy Baylee (33) und Matt Kalil (36), im Mai 2022 folgte die Scheidung. (Archivfoto)  © Rodrigo Varela / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP

Im November des vergangenen Jahres sprach die 33-Jährige in einem Livestream auf der Plattform Twitch offen über das Aus ihrer Ehe.

Dabei erklärte sie, der Penis ihres Ex-Mannes sei "der größte Faktor" für die Scheidung im Jahr 2022 gewesen, wie Page Six berichtete.

Demnach sei die Größe von Kalils Geschlechtsteil mit "zwei übereinandergestapelten Cola-Dosen, vielleicht sogar drei" vergleichbar gewesen - Intimität sei nahezu unmöglich gewesen.

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"Wir haben es versucht - unmöglich, außer man will in Tränen ausbrechen", so Baylee. Zudem erklärte sie, die Ausmaße seines besten Stücks seien lediglich "wie bei 0,01 Prozent der Bevölkerung".

Doch diese Aussagen haben nun Konsequenzen: Vor wenigen Tagen reichte der 36-Jährige eine Klage wegen Verletzung der Privatsphäre sowie ungerechtfertigter Bereicherung gegen die Influencerin ein.

Matt Kalil reichte nun Klage gegen seine Ex-Frau Haleyy Baylee ein. (Archivfoto)
Matt Kalil reichte nun Klage gegen seine Ex-Frau Haleyy Baylee ein. (Archivfoto)  © HANNAH FOSLIEN / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

Klage kommt für Haleyy Baylee überraschend

Haleyy Baylee verglich das Geschlechtsteil ihres Ex-Mannes mit zwei Cola-Dosen.
Haleyy Baylee verglich das Geschlechtsteil ihres Ex-Mannes mit zwei Cola-Dosen.  © FRAZER HARRISON / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

Baylees "erniedrigende und zutiefst persönlichen Kommentare" hätten ihn "unerwünschter Aufmerksamkeit und invasiven Kommentaren aus der Öffentlichkeit" ausgesetzt.

Nicht nur er selbst sei von den Aussagen negativ betroffen gewesen, sondern auch seine Familienmitglieder - insbesondere seine Frau.

Diese habe infolge der Aussagen "verstörende und alarmierende" Nachrichten erhalten. Der ehemalige NFL-Spieler fordere nun rund 75.000 US-Dollar (umgerechnet etwa 64.100 Euro) Schadensersatz.

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Laut dem Boulevardblatt TMZ habe die 33-Jährige zudem von den Aussagen profitiert, da die öffentliche Aufmerksamkeit ihr zahlreiche Klicks und Reichweite auf ihren Social-Media-Kanälen beschert habe.

In einer Stellungnahme erklärte die Influencerin, die Klage sei für sie ein Schock gewesen: "Die Wahrheit liegt im ursprünglichen Livestream. (…) Ich spreche dort in vielerlei Hinsicht positiv über ihn. Ich bin wirklich schockiert und zutiefst verletzt, diese Klage erhalten zu haben."

Sie fügte hinzu: "Ein Rechtsstreit ist eine erschütternde und emotional belastende Erfahrung, und es bricht mir das Herz, dass er sich dafür entscheidet, uns und unsere Familien diesem Prozess auszusetzen."

Titelfoto: Montage: HANNAH FOSLIEN / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP, FRAZER HARRISON / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

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