Felix Lobrecht über Ostdeutsche: "Die vertrauen den Wessis einfach nicht"

Berlin - Mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung hat Comedian Felix Lobrecht (37) eine neue Debatte über das Verhältnis zwischen Ost- und Westdeutschland angestoßen.

Felix Lobrecht (37) gehört zu den erfolgreichsten Podcastern und Stand-up-Comedians in Deutschland.  © Jens Kalaene/dpa

In seinem gemeinsamen Podcast "Gemischtes Hack" mit Kollege Tommi Schmitt (37) meinte Lobrecht über Ostdeutsche: "Die vertrauen den Wessis einfach nicht."

Der Komiker, der in NRW geboren und in Neukölln aufwuchs, begründete diese Einschätzung mit Erfahrungen aus der Zeit nach der deutschen Wiedervereinigung. "Wenn man sich anguckt, wie die Wiedervereinigung gelaufen ist, wurden sie auch einfach geripped [ausgeraubt, Anm. d. Red.]", sagte er.

Zugleich beschrieb Lobrecht Ostdeutschland als stärker von innerem Zusammenhalt geprägt: "Beim Osten ist es, glaube ich, sehr ein Unter-sich-Bleiben."

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In Städten wie Köln sei dies anders, befand er.

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Das besagte Missvertrauen führe in den Augen Lobrechts dazu, dass sich Ostdeutsche mehr im eigenen Umfeld bewegen und weniger offen nach außen seien.

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