GNTM-Model packt aus: Baby-Traum kostete sie ein Vermögen
Köln - Anna Adamyan hat sich den Traum von einer eigenen kleinen Familie erfüllt. Doch die Reise dorthin war kompliziert - und teuer. Jetzt hat die 30-Jährige schonungslos offen über die Kosten für ihren Kinderwunsch ausgepackt.
Wie die ehemalige "Germany's Next Topmodel"-Kandidatin und Ehefrau von Ex-Fußball-Profi Sargis Adamyan (33, u.a. 1. FC Köln) im Gespräch mit "Bunte" preisgab, kosteten sie die Behandlungen rund um ihre Schwangerschaft mit Sohn Levi rund 60.000 Euro.
Bevor der Kleine im Jahr 2023 kerngesund das Licht der Welt erblickte, hatte Anna jedoch elf künstliche Befruchtungen vornehmen lassen und mehrere Fehlgeburten erlitten. Die Eingriffe fanden allesamt in Deutschland statt.
Weil Unfruchtbarkeit hierzulande von den gesetzlichen Krankenkassen jedoch nicht als Krankheit eingestuft wird, musste Anna die kostspieligen Behandlungen zum größten Teil aus eigener Tasche bezahlen.
Die Gesamtkosten in Höhe von 60.000 Euro bezeichnet die TV-Bekanntheit selbst als "unglaublich hoch". Geld, das viele Paare schlicht nicht aufbringen können. Genau das möchte die Influencerin jetzt ändern.
Anna Adamyan: "Ich habe genug von Ablehnungen und Einzelfallentscheidungen!"
Mit der Petition "#KiWuFürAlle" fordert Anna zusammen mit der Ärztin und Bloggerin Sarah Plack unter anderem, dass medizinisch notwendige Kinderwunschbehandlungen vollständig von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.
"Ich habe genug von Ablehnungen und Einzelfallentscheidungen", stellt sie in einem Instagram-Post klar. Ihrer Meinung nach sollten vor allem auch unverheiratete und gleichgeschlechtliche Paare sowie alleinstehende Frauen besser berücksichtigt werden.
Gelingt es dem Duo, innerhalb von sechs Wochen 30.000 Unterschriften zu sammeln, können sie ihr Anliegen direkt vor dem Petitionsausschuss des Bundestages vorstellen. Knapp 15.000 Menschen haben das Anliegen bereits unterzeichnet.
Annas großer Wunsch ist es, dass in Zukunft niemand mehr aus finanziellen Gründen auf eigenen Nachwuchs verzichten muss. Dass sie sich die Behandlungen leisten konnte, empfindet sie als "großes Privileg". Derzeit erwartet sie ihr zweites Kind.
Titelfoto: Instagram/annaadamyan (Screenshot)

