Köln - Im neuen Hape-Kerkeling-Film "Horst Schlämmer sucht das Glück" spielen auch der Kölner Dom und Kardinal Rainer Maria Woelki (69) prominente Rollen. Doch wie kam es dazu?
"Wir wollten ihn wahnsinnig gern dabeihaben", verrät der 61-jährige Komiker gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit Blick auf den Geistlichen.
Schließlich drehe sich sein neuer Film um die Suche nach dem Glück und dazu "gehört für wahnsinnig viele Menschen ja nun auch der Glaube an Gott", so Kerkeling.
Der gebürtige Recklinghausener ergänzt: "Deshalb hat das in einem Film über Glück viel verloren. Und mit wem sollte man darüber reden, wenn nicht mit dem Erzbischof von Köln, der Diözese, in der Horst Schlämmer nun mal beheimatet ist?"
Dass die Anfrage am Ende tatsächlich erfolgreich war und der 69-Jährige vor die Kamera wagte, habe ihn allerdings "sehr erstaunt", führt Kerkeling aus. "Ich hatte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet. Aber er hat zugesagt - und das auch mit großer Freude."
Hape Kerkeling kritisiert Eintrittsgeld für Kölner Dom deutlich: "Das geht nicht!"
Weniger erfreut zeigt sich der Schauspieler hingegen bei einem anderen aktuellen Thema: dem angekündigten Eintrittsgeld für den Kölner Dom. "Unmöglich! Das geht nicht", findet Kerkeling deutliche Worte. Zwar würden sich die Zeiten natürlich ändern. "Aber Eintrittsgeld für den Dom? Wer hat sich das denn ausgedacht?!"
Das Domkapitel hatte vor wenigen Wochen angekündigt, ab Anfang Juli die sogenannte "Besichtigungsgebühr für touristische Besucherinnen und Besucher" erheben zu wollen. Grund dafür sei die wirtschaftliche Schieflage. Das Geld solle daher für die gestiegenen Kosten für Pflege, Schutz und Betrieb des Kölner Wahrzeichens genutzt werden.
Besucherinnen und Besucher der Gottesdienste sowie Betende sollen das weltberühmte Gotteshaus allerdings weiterhin kostenlos betreten dürfen, ebenso wie Mitglieder des für die Instandhaltung zuständigen Zentral-Dombau-Vereins.