Los Angeles - Nach der Veröffentlichung seines neuen Albums "BROWN" hagelte es für den amerikanischen Popsänger Chris Brown (37) zuletzt ordentlich Kritik. Infolgedessen setzte sich der R&B-Star zur Wehr und konterte in den sozialen Medien mit heftigen Worten - dabei rückte die schwedische Blondine Zara Larsson (28) ganz besonders in den Vordergrund.
Vor rund sechs Tagen feierte der "Under The Influence"-Interpret sein Comeback mit 27 Tracks, berichtete Daily Mail. Dass Brown mit seinem neuen Album jedoch alles andere als einen Karriereschub erleben würde, damit hätte er vergangenen Freitag wohl nicht gerechnet.
Die Resonanz rund um seine neuen Songs fiel überwiegend negativ aus. "Das klingt alles gleich. Und der Inhalt ist auch derselbe", kritisierte ein User auf Reddit. Und auch die Musikplattform "Pitchfork" ließ kein gutes Haar an dem neuen Album des Popsängers - sein Werk erhielt 1,3 von 10 Sternen.
Die scharfe Kritik an dem 37-Jährigen blieb nicht ohne Folgen. Laut Daily Mail habe der Sänger in mehreren Instagram-Storys lautstark und ziemlich emotional auf seine Kritiker reagiert.
"Wir machen weiter. Ich weiß, wer meine Fans sind, und ich weiß genau, wer dieses Album hört", zitierte die Newsplattform Brown. Gleichzeitig schoss der "With You"-Interpret gegen andere Hollywood-Bekanntheiten - darunter auch eine berühmte Blondine.
"Wenn du kein Fan von mir bist, dann hör dir meinen Scheiß nicht an. Hör dir lieber die verdammte Zara Larsson oder irgendjemanden an", hieß es weiter. Die Erwähnung der 28-Jährigen ist jedoch kein Zufall.
Denn: Bereits vor Monaten hatte sich Larsson in einem Interview mit der Zeitschrift "Cosmopolitan" kritisch über den Künstler geäußert. Dort habe die Schwedin den 37-Jährigen als "Gewalttäter" betitelt.
Der US-Sänger ist außer sich: "Wir werden ihnen in den Arsch treten"
Wie das Newsportal berichtet, gab die "Lush Life"-Interpretin im Interview mit dem Magazin zu, bestimmte Musiker auf Streaming-Plattformen bewusst gesperrt zu haben. "Es gibt so viele Künstler, die ich auf Spotify blockiert habe – und sie alle sind, nun ja, Missbrauchstäter", zierte Daily Mail die 28-Jährige.
Zusätzlich sprach Larsson die Problematik gewalttätiger Übergriffe in der Musikindustrie an und nannte in dem Zusammenhang Chris Brown. Weder die Kritik der Schwedin noch die Meinung zahlreicher Musik-Kenner schien der R&B-Star an sich heranlassen zu wollen.
Stattdessen konterte er mit: "Wir werden ihnen in den Arsch treten, verdammt noch mal. Ich werde ihnen den Fuß auf den Hals legen, und wir hören nicht auf. Hast du mich verstanden."
Trotz der hitzigen Debatte rund um sein neues Album hält der Sänger an seinem Werk fest. Bereits diesen Sommer geht es für den 37-Jährigen auf Welttournee. Wie seine neuen Songs da ankommen werden, wird sich noch zeigen.