Mega-Bühne von Helene Fischer steht: "Es war der Wunsch der Künstlerin"

Dresden - "Diese Bühne hat internationales Format": Das sagt Sebastian Pichel (59), Production Manager von Konzertveranstalter Live Nation, über die gigantische 360-Grad-Bühne von Superstar Helene Fischer (41). TAG24 war vor Ort und durfte sich das Meisterwerk vorab einmal anschauen.

Die gigantische Bühne wird inmitten des Stadions stehen. An den Seiten befinden sich 15 Meter lange Arme, die nach unten gefahren werden können.  © Petra Hornig

Die 41-Jährige feiert am kommenden Mittwoch ihren Tourauftakt im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion. Seit Mai ist die Crew in der Stadt, probt fleißig für die Tournee.

144 Tonnen bringt sie mit, bestehend aus Technik und Bühne. "Das muss logistisch gut koordiniert werden", erklärt der 59-Jährige, der für die technische Umsetzung zuständig ist. "Es war der Wunsch der Künstlerin, eine 360-Grad-Bühne zu haben, um nah am Publikum zu sein." Unterstützt wird sie dabei von einer Band sowie 20 Tänzern.

Neben dem Podest in der Mitte des Stadions gibt es auch eine Bühne auf 24,60 Metern Höhe. Von dort kann sich Helene entweder über einen Aufzug oder über 15 Meter lange bewegliche Arme nach unten bewegen - ungesichert!

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Die riesigen LED-Panele haben eine Gesamtfläche von 780 Quadratmetern, was in etwa einem halben Fußballfeld entspricht. Hinzu kommen unter anderem mehr als 1200 Scheinwerfer, 36 Flammen, eine fahrbare Plattform und 1000 pyrotechnische Effekte. "Es ist eine der höchsten Bühnen, die wir je gebaut haben", so der 59-Jährige, der auch schon für Adele-Konzerte verantwortlich war.

Und das braucht Platz. In Summe sind 48 Produktionstrucks, 2x17 Bühnentrucks sowie 13 Nightliner-Busse im Einsatz. Allein die Crew besteht aus 150 Leuten, wird nochmal um 150 bis 160 Helfer ergänzt.

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Für Sebastian Pichel (59), Production Manager, ist es eine der höchsten Bühnen, die er mitgebaut hat.  © Petra Hornig
Hier muss man schwindelfrei sein. Mitarbeiter Chris (44) zieht in knapp 25 Metern Höhe die letzten Schrauben fest.  © Petra Hornig

Production Manager verspricht: "Es wird spektakulär"

Susan (41) kümmert sich unter anderem um die Pyrotechnik auf dem sogenannten "Penthouse".  © Petra Hornig

Für den Aufbau der Bühne brauche man gut dreieinhalb Tage, die Technik dauert eineinhalb Tage, verdeutlicht Pichel. Die Stage gibt es sogar zweimal, damit parallel die Show in Berlin drei Tage später vorbereitet werden kann. Die Technik wird noch am Showabend mit Höhenarbeitern abgebaut, um schnellstmöglich an den neuen Standort gebracht zu werden.

Erste Proben fanden in der vergangenen Woche in der Messehalle statt. Dort wurde die Bühne auf den Boden aufgezeichnet. "Da hat sie aufgrund der Größe erstmal geschluckt", schmunzelt Pichel, "aber sie ist sehr fit und sehr sportlich, deswegen funktioniert das."

Wie die Zweifach-Mutter zu Beginn der Show auf die Bühne kommt, wollte Pichel nicht verraten. Nur so viel: "Es wird spektakulär." Auch zu den Kosten hält er sich bedeckt.

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Am Mittwoch soll dann auch das Wetter mitspielen. Weil es aber während der Proben schon regnete, gibt es eine Regen- und Sonnenposition.

Nur Dynamo muss sich für die kommende Saison was Neues einfallen lassen. "Vom Rasen wird danach nicht mehr viel übrig sein."

Die mehr als 1000 Scheinwerfer werden direkt nach der Show noch nach Berlin, wo das nächste Konzert stattfindet, gebracht.  © Petra Hornig
Die 41-Jährige hat allen Grund zur Freude. Ihr neuer Song "Heute Nacht" landete in dieser Woche direkt auf Platz 1 der Single-Charts.  © Peter Kneffel/dpa
So sah die Bühne noch vor wenigen Tagen aus.  © Live Nation/Benjamin Mäbert

Wenige Restkarten gibt es für einzelne Städte noch. Neben Dresden tritt die "Atemlos"-Sängerin auch noch in acht weiteren deutschen Städten sowie Wien, Zürich und Amsterdam auf.

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