Inka Bause hat nur wenige Freunde: "Ich bin da vorsichtig"

Berlin - Inka Bause (57) lässt nur wenige Menschen nah an sich heran. Jetzt hat die Moderatorin offen über ihre frühe Berühmtheit und ihr tief sitzendes Misstrauen gegenüber der Außenwelt gesprochen.

Inka Bause (57) steht seit mehr als 40 Jahren im Rampenlicht.  © Hendrik Schmidt/dpa

"Es kommen bei mir nicht so viele Leute nach Hause", verriet Bause in der aktuellen Folge des Podcasts "Toast Hawaii". Es seien vor allem Verwandte, die bei ihr vorbeikämen, erklärte die "Bauer sucht Frau"-Moderatorin weiter.

Den Grund lieferte sie im Podcast direkt mit: "Ich bin da schon echt ein bisschen vorsichtig. Ich habe nicht so viele Freunde."

Inka Bause führte diese Vorsicht im weiteren Verlauf auch auf ihre eigene Geschichte zurück. Die Wahlberlinerin wurde bereits mit 16 sehr bekannt und wuchs zudem mit einem prominenten Vater, dem DDR-Schlager- und Pop-Komponisten Arndt Bause (1936-2003), auf.

"Wenn du mit 16 berühmt geworden bist, richtig berühmt, also wirklich so richtig Tokio-Hotel-mäßig, und der Vater auch schon immer berühmt war und alle immer die Köpfe gedreht haben, dann hat man sich irgendwann isoliert", so die 57-Jährige.

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Ihr kleiner Freundeskreis sei für sie auch eine Konsequenz aus Erfahrungen in ihrer Familie, verriet Bause. Sie habe früh das Gefühl gehabt, "alle wollen uns was und alle wollen nur unser Geld und vom Erfolg partizipieren".

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Moderatorin Inka Bause spricht über frühen Ruhm

Inka Bause ist aus der deutschen TV-Landschaft nicht mehr wegzudenken.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Diese Haltung habe sie geprägt und dazu geführt, dass sie bis heute nur einen "ganz engen Kreis" in ihre vier Wände lasse. Aber, fügte sie hinzu: "Ich habe mich gebessert mittlerweile."

Auf die Frage, ob sie ihren überschaubaren Freundeskreis als Verlust empfinde, reagierte Inka Bause gelassen. "Du kannst ja nicht alles haben", stellte sie fest und ergänzte: "Beide Seiten von der Medaille gibt es nicht, die kriegt keiner."

Trotz der Schwierigkeiten habe sie ihre Kindheit und Jugend "als unfassbar glücklich empfunden".

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Bause empfindet sich laut eigener Aussage als einen Menschen, der bewusst das Positive in den Vordergrund stellt: "Ich bin ja eh eine – ich filter mir dann das Gute raus. Das ist für mich die Hauptsache."

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