"Ist das eine Schwulenkrankheit"? Ex-BTN-Star postet unfassbare Hassnachrichten

Frankfurt am Main - Schauspieler Leroy Leone (32) erweckt auf den ersten Blick den Eindruck eines durchweg positiv eingestellten, lebenslustigen und dauerfröhlichen Zeitgenossen. Doch tatsächlich sieht sich der Ex-"Berlin Tag und Nacht"-Star tagtäglich mit Beleidigungen und Anfeindungen konfrontiert.

Ex-"Berlin Tag und Nacht"-Schauspieler Leroy Leone (32) sieht sich tagtäglich mit Hass im Netz gegen ihn konfrontiert.
Ex-"Berlin Tag und Nacht"-Schauspieler Leroy Leone (32) sieht sich tagtäglich mit Hass im Netz gegen ihn konfrontiert.  © Instagram/_leroyleone_

In einem emotionalen Instagram-Post richtete er sich am Freitag an seine Follower. Doch anstatt mit einem vorteilhaften Foto, wie es auf der sozialen Plattform gang und gäbe ist, versah Leroy seinen Beitrag mit (wohlgemerkt) nur einigen der hasserfüllten Nachrichten, die ihn Tag für Tag erreichen.

Während ihm ein anonymer Nachrichtenschreiber ziemlich eindrücklich jede Form von Erfolg missgönnte, unterstellten ihm andere, dass er mit den Lebensepisoden, die er regelmäßig in seiner Insta-Story teilt, lediglich auf die Tränendrüse drücken wolle.

Daran reihten sich ähnliche, aber nicht minder bösartige Nachrichten, die von Haschen nach Aufmerksamkeit sowie von Talentlosigkeit handelten. Ein Aspekt, der sich dabei aber durch nahezu alle Mitteilungen zog, waren die Anfeindungen aufgrund von Leroys Zuneigung zu Männern.

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Wie der 32-Jährige bereits in der Vergangenheit berichtete, war er deshalb selbst vor Abneigung aus der eigenen Familie nicht gefeit. Sein Vater, der Frankfurter Rapper D-Flame (50, bürgerlich Daniel Kretschmer), brach den Kontakt zu Leroy ab, als der ihm seine Homosexualität gestand.

Im Netz führte sich die Homophobie in noch krasserer Form fort. So erreichte den Schauspieler eine Nachricht mit den Worten: "Red mal normal oder ist das eine Schwulenkrankheit immer so durch die Nase zu reden? Du kranker Hund".

Leroy Leone wird vom eigenen Vater, Rapper D-Flame, nicht akzeptiert

Für den durchaus sensiblen Leroy schien jetzt wohl ein Punkt gekommen zu sein, an dem er mit all dem nicht mehr für sich allein umzugehen wusste. In seinem Text zum Beitrag stellte er heraus, dass er nicht nachvollziehen könne, wie Fremde ihn derart abstoßend finden und in solch einer Form beleidigen könnten. Er müsse "aus dem Zug aussteigen", schrieb er. Ob damit eine Netz-Pause gemeint sein könnte, ließ er offen.

Es bleibt zu hoffen, dass es dem normalerweise stets gut aufgelegten Frankfurter Bub gelingen wird.

Titelfoto: Montage: Instagram/_leroyleone_

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