Jan Köppen sieht die Fußball-WM als Dilemma der westlichen Welt

Köln - Für Moderator und Fußball-Fan Jan Köppen (39, "Ninja Warrior Germany") steht die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar für ein Dilemma der westlichen Welt.

Jan Köppen (39) wird an der Seite von Sonja Zietlow (54) ab 2023 neuer Co-Moderator der Reality-Show "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus".
Jan Köppen (39) wird an der Seite von Sonja Zietlow (54) ab 2023 neuer Co-Moderator der Reality-Show "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus".  © Rolf Vennenbernd/dpa

"Weil dort der Fußball - etwas im Grunde Schönes, Wertvolles, Familiäres - verbunden ist mit etwas ganz Schlimmen. Mit Menschenrechtsverletzungen", sagte Köppen der Deutschen Presse-Agentur in Köln. Diese Situation werde nun täglich vor Augen gehalten.

"Dass unsere westliche Welt nicht funktioniert, ohne das irgendwo auf der Welt jemand anderes darunter leidet", sagte er. Dass ein "schlechte Gewissen" über der WM hänge, finde er daher gar nicht mal so schlecht, meinte Köppen.

Er selbst schaue in die Spiele immer mal wieder rein, merke aber, dass sein Interesse nicht wirklich riesig sei. "Aber ich bin mir sicher, dass keiner ein besserer Mensch wird, wenn er oder sie die WM nicht schaut und ebenso niemand ein schlechterer, wenn er oder sie sie schaut", fügte er hinzu.

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Die Welt sei "voller Doppelmoral und Komplexität", sagte er - "und der Umgang mit dieser WM zeigt mir, wie einfach viele Menschen die Welt doch sehen wollen." Am Ende gehe es meist um "ein Like bei Insta aber nicht für die Sache."

Köppen gilt als großer Fußball-Fan. Anfang 2023 wird er an der Seite von Sonja Zietlow (54) neuer Co-Moderator der Reality-Show "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" von RTL - auch bekannt als Dschungelcamp.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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