Johnny Depp: Das hat er nach dem Rechtsstreit nun mit Amber Heards Geld vor

Los Angeles - Hollywood-Star Johnny Depp (59) will nach Angaben seiner Anwälte eine Millionenzahlung aus dem Rechtsstreit mit Ex-Frau Amber Heard (36) für gemeinnützige Zwecke spenden.

Johnny Depp (59) will das Geld aus dem Rechtsstreit spenden.
Johnny Depp (59) will das Geld aus dem Rechtsstreit spenden.  © Craig Hudson/AP/dpa

Die Zahlung in Höhe von einer Million Dollar werde der Schauspieler Wohltätigkeitsorganisationen zukommen lassen, teilten Depps Anwälte Benjamin Chew und Camille Vasquez am Montag mit.

Sie freuten sich, dass dieses "schmerzhafte Kapitel" in Depps Leben nun offiziell abgeschlossen sei, hieß es weiter. Dem Star sei es hauptsächlich darauf angekommen, "die Wahrheit ans Licht zu bringen".

US-Schauspielerin Amber Heard hatte zuvor mitgeteilt, dass sie in dem Rechtsstreit mit Depp auf einen Berufungsprozess verzichten werde.

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Sie habe diese "schwierige Entscheidung" nach reiflicher Überlegung getroffen, schrieb die 36-Jährige am Montag auf Instagram, mehrere Monate nach einem Jury-Urteil im Verleumdungsprozess, wonach sie zu einer Zahlung von mehr als zehn Millionen Dollar an Depp verpflichtet wurde.

Dagegen hatte sie zunächst Berufung eingelegt. Heard machte in ihrem Instagram-Post keine Angaben dazu, wie die Beilegung des Streits genau aussieht.

Der Rechtsstreit mit Johnny Depp habe ihr Leben zerstört, betonte Amber Heard (36).
Der Rechtsstreit mit Johnny Depp habe ihr Leben zerstört, betonte Amber Heard (36).  © Michael Reynolds/Pool EPA/AP/dpa

Nach einem sechswöchigen Verleumdungsprozess im US-Bundesstaat Virginia, in dem sich die früheren Eheleute häusliche Gewalt vorgeworfen hatten, stellte sich die Jury Anfang Juni größtenteils auf die Seite Depps - gab aber auch Heard in einigen Punkten recht.

Wegen Verleumdung sollte die Schauspielerin Depp über zehn Millionen Dollar Schadenersatz zahlen. Depp wiederum schuldete ihr nach Entscheidung der Jury zwei Millionen Dollar für Aussagen seines Ex-Anwalts Adam Waldman, die Heards Ruf geschädigt haben sollen.

Titelfoto: Craig Hudson/AP/dpa, Michael Reynolds/Pool EPA/AP/dpa

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