Bau-Pfusch an Joko Winterscheidts Villa? TV-Star streitet vor Gericht um viel Geld

München - Moderator Joko Winterscheidt (47) zieht wegen massiver Baumängel an seiner Villa im Münchner Nobelviertel Bogenhausen vor Gericht – es geht um viel Geld.

Joko Winterscheidt (47) hat Gerichtsstreit wegen seiner Münchner Villa.
Joko Winterscheidt (47) hat Gerichtsstreit wegen seiner Münchner Villa.  © Christoph Reichwein/dpa

Der TV-Star verklagt Architekten und Bauträger vor dem Landgericht München I. Insgesamt laufen gleich vier Verfahren, der Streitwert summiert sich auf rund 678.000 Euro. Das bestätigte eine Gerichtssprecherin gegenüber der "tz".

Der erste Prozesstermin fand am Mittwoch statt. Joko Winterscheidt erschien persönlich, überließ aber hauptsächlich seinem Anwalt Torsten Ilgner das Reden. Er ist unter anderem auf Immobilienrecht und privates Bau- und Architektenrecht spezialisiert.

Im ersten Verfahren forderte Winterscheidt rund 75.000 Euro. Konkret ging es um einen Vorschuss von gut 62.000 Euro für Mängelbeseitigungen sowie mehr als 12.000 Euro Schadenersatz für Gutachter- und Architektenkosten. Mehrere Sachverständige sagten vor Gericht aus.

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Seit fünf Jahren wohnt der Entertainer zusammen mit seiner Ehefrau Lisa Sauer und Tochter Mila-Marie (15) in dem Neubau in München, wie die "tz" weiter berichtet.

Joko Winterscheidt zieht wegen Baumängeln an seinem Haus in München-Bogenhausen vor Gericht

Der Moderator hat sich das schöne München als Wohnort für sich und seine Familie ausgesucht.
Der Moderator hat sich das schöne München als Wohnort für sich und seine Familie ausgesucht.  © Peter Kneffel/dpa

"Gegenstand der Ansprüche sind Mängel an den Abdichtungen der Fenster, der Sauna, den Bodenplatten, den Wandanschlüssen, dem Rundfenster und dem Poolwandanschluss im Tiefhof (Lichthof) sowie an den Fassadenrinnen des Anwesens", so die Gerichtssprecherin.

Nach rund zwei Stunden Verhandlung einigten sich die Parteien auf einen Vergleich: Die Baubeteiligten zahlen 50.000 Euro an Winterscheidt. Im Gegenzug zieht der Moderator seine Ansprüche in diesem Verfahren zurück.

Wird der Vergleich nicht innerhalb von drei Wochen angefochten, ist er rechtskräftig.

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Doch der Bau-Zoff ist noch lange nicht vorbei. Schon am 12. Februar folgt die nächste Verhandlung. Diesmal geht es um 132.781,94 Euro, unter anderem wegen angeblich mangelhafter Abdichtungen an einer Auto-Hebebühne.

Titelfoto: Christoph Reichwein/dpa; Peter Kneffel/dpa (Montage)

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