Kommentator-Legende Tom Bartels verrät: So hat das Finaltor von Mario Götze 2014 sein Leben verändert

Köln - Die magische Nacht von Rio de Janeiro vom 13. Juli hat ihre geschichtsträchtigen Spuren hinterlassen! Neben WM-Held Mario Götze (34) hat auch Kommentator Tom Bartels (60) durch seinen Torjubel Kultstatus erlangt. Aber wie hat der Treffer sein Leben danach verändert?

Mit dem Spruch "Der kommt an, mach ihn, er macht ihn" erlang Tom Bartels beim Tor von Mario Götze (34) Kultstatus.  © Diego Azubel/EPA/dpa

Bis heute kann sich jeder daran erinnern, wo er das WM-Finale zwischen Deutschland und Argentinien vor zwölf Jahren geschaut hat - auch der Jubelschrei von Tom Bartels ist zeitgleich Dauergast im Ohr.

Im Gespräch mit RTL hat der 60-Jährige jetzt verraten, dass das Siegtor sein Leben so richtig auf den Kopf gestellt habe.

"Ich werde extrem oft darauf angesprochen und bin einfach total dankbar. [...] Da kommt jeder auf mich zu. Das hat meine Wahrnehmung in der Öffentlichkeit sicher verändert."

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Und die Fans geben ihm recht: Erst vor einem Jahr wurde Tom Bartels zum Lieblings-Kommentator der DFB-Länderspiele gewählt - vor Marco Hagemann (49) von RTL, Oliver Schmidt (54) vom ZDF und Gerd Gottlob (61) von der ARD.

An den fünften WM-Titel glaubt Bartels in diesem Sommer aber allerdings nicht. Für ihn wäre vielmehr die Runde der letzten Acht ein starkes Ergebnis.

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Das traut Tom Bartels der DFB-Elf bei der WM zu

Der Finaltreffer gegen Argentinien vor zwölf Jahren sorgt noch heute dazu, dass Tom Bartels (60) auf der Straße angesprochen werde.  © Tom Weller/dpa

"Für mich wäre der Einzug ins Viertelfinale schon ein Erfolg, weil es ja sehr gut sein kann, dass wir im Achtelfinale schon gegen Frankreich spielen. Das wäre für mich schon ein schöner Sommer", erklärt er.

Das Mikrofon in naher Zukunft an den Nagel hängen kommt für ihn derweil aber nicht infrage, viel lieber wolle er noch ein paar Jahre durchhalten. "Ich werde irgendwann die Altersgrenze beim SWR erreichen, also noch sechs, sieben Jahre. Das ist jetzt erst mal der Plan."

Bis seine Karriere als Kommentator aber endet, hat der 60-Jährige noch jede Menge Programm - nicht nur im Fußball!

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"Ich bin total glücklich, meinen Job zu machen, mir macht das immer noch super Spaß - Fußball, Skispringen und meine Sendung im Dritten. Bei mir macht es auch die Vielfalt aus", stellt die Kult-Stimme klar.

Das diesjährige WM-Finale wird Bartels nicht kommentieren - diesmal hat das ZDF den Zuschlag für das Endspiel am 19. Juli in New York erhalten.

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