Louis-Klamroth-Quoten erneut im Keller - Tiefststand!

Köln - Auch das Reizthema "Streiks und niedrige Löhne" reizte die Zuschauer offenbar nicht zum Einschalten von "hart aber fair" am gestrigen Montagabend.

Erneut niedrige TV-Quoten für Louis Klamroth (33) für sein "hart aber fair".
Erneut niedrige TV-Quoten für Louis Klamroth (33) für sein "hart aber fair".  © WDR/Oliver Ziebe

Nicht mal sieben Prozent aller Zuschauenden hat das Erste in seiner Senderliste gefunden - ein Blick in die Zahlenzentrale von dwdl verrät: 1,74 Millionen TV-Zuschauer waren dabei, als Louis Klamroth (33) über "Die neue Macht der Arbeitnehmer: Mehr Geld für weniger Arbeit?" diskutieren ließ.

1,74 Millionen stellen einen neuen Tiefstwert dar, seit der Moderator im Januar Frank Plasbergs Polit-Talk übernommen hat. Bereits in der vergangenen Woche war die Quote im Keller: Nur 1,85 Millionen Zuschauer schalteten ein. Immerhin im Schnitt 7 Prozent aller Fernsehenden.

Insgesamt landete "hart aber fair" mit nur 6,6 Prozent Marktanteil bei allen Fernsehenden. Offenbar können sich immer weniger Fans mit der Art seiner Moderation anfreunden.

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Auch am Montag wirkte seine Moderation fahrig. Oft diskutierten die Gäste unter sich - Klamroth fiel es einige Male schwer, sich Gehör zu verschaffen. Sätze, wie "Mal sehen, ob Sie das in meinem Sinne beantworten" wirken nur mäßig professionell.

Was sagt der produzierende WDR zum Quoten-Flop?

"Für uns ist es wichtig, unserem Publikum einen journalistisch fundierten und vielfältigen Debattenbeitrag zu aktuellen Themen zu bieten und damit möglichst viele Menschen zu erreichen. Dass das Interesse der ZuschauerInnen und damit die Quoten hierbei auch einmal schwanken, kommt immer wieder vor und hängt oft vom Programmumfeld ab", so der WDR gegenüber der "Abendzeitung". Mit dem Start Klamroths sei man "sehr zufrieden".

Klamroths Start in die Moderation ist holprig

Schon der Start für den Moderator war kein guter. Zunächst gab's Trouble im Privaten - seine Liebesbeziehung zu Luisa Neubauer (26, "Fridays for Future") geriet mehr in den Fokus als Klamroths Moderationstätigkeit. Wie "moderat" bzw. neutral könne ein Talk-Anchorman sein, wenn es um Klima und dessen Aktivisten geht, wurde kritisiert.

Auch sein partieller Umgang mit seinen Gästen geriet in den sozialen Medien zum Thema. Der 33-Jährige geriere sich "oberlehrerhaft" gegenüber manchem Gast.

Titelfoto: WDR/Oliver Ziebe

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