Marie Nasemann packt über aktuelle Familienlage aus: "Wir haben eine Trennungstherapeutin"

Berlin - Wie kann Patchwork im Alltag wirklich funktionieren? Marie Nasemann (37) spricht über ihre derzeitige Familienkonstellation und gibt anderen Müttern Ratschläge mit auf den Weg.

Marie Nasemann (37) und Sebastian Tigges (40) waren rund acht Jahre lang ein Paar.  © Gerald Matzka/dpa

"Wir erziehen im Moment einfach getrennt. Im letzten Jahr haben wir uns gut eingegroovt, sind ein gutes Team. Wir machen ein 50:50-Modell", erklärt das Model gegenüber teleschau.

Im Mai des vergangenen Jahres trennte sich Marie nach acht Jahren von ihrem Partner Sebastian Tigges (40). Trotz der Umstände hätten beide eine sehr offene und klare Kommunikation.

"Außerdem haben wir mit Unterstützung einer Trennungstherapeutin an einigen Themen gearbeitet. Neue Partner werden wahrscheinlich irgendwann dazukommen. Wie das dann läuft, wird sich zeigen", so Marie.

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Entscheidend für das Funktionieren der Patchwork-Familie sei gewesen, dass beide die Trennung wirklich verarbeitet und ihren Frieden damit gefunden haben.

Sie rät: "Erst wenn man wirklich abgeschlossen hat, kann man sich auf diese neue Konstellation einlassen. Am Ende hat das viel mit Loslassen zutun."

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Marie Nasemanns Weg zur inneren Stärke

Marie Nasemann habe Wege finden müssen, mit Wut umzugehen.  © Soeren Stache/dpa

Marie habe lernen müssen, alles loslassen zu müssen. "Ein großes Thema ist Selbstregulation. Gerade wenn es in der Kommunikation Konflikte gibt oder wenn Wut auf den Ex aufkommt, ist es wichtig, zu lernen, für die eigenen Gefühle Verantwortung zu übernehmen und sich selbst zu regulieren, statt impulsiv eine Nachricht zu schreiben", betont die Schauspielerin.

Sie habe Wege finden müssen, mit dieser Wut umzugehen, denn diese sei oft da gewesen, wenn sie gezwungen war, mit jemandem in Kontakt zu bleiben, den man eigentlich gar nicht mehr sehen wollte.

Mit Mitte 20 habe sie auf der Schauspielschule gelernt: "Als Frau darf man eine eigene Meinung haben, Nein sagen, wütend sein und sich gegen Dinge auflehnen."

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Jedes Jahr an ihrem Geburtstag (8. März) gehe sie daher auf eine Demo. "Gleichberechtigung ist weltweit, aber auch hier in Deutschland noch längst kein Standard. Es gibt noch so viel zu tun", so Marie.

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