"War am Boden zerstört": Jay-Z spricht erstmals über Missbrauchsvorwürfe
New York (USA) - Im Jahr 2024 sah sich Musik-Mogul Jay-Z (56) mit einer schweren Zivilklage konfrontiert, die ihm sexuellen Missbrauch vorwarf. Anfang vergangenen Jahres wurde die Klage dann gegen ihn fallen gelassen. Jetzt sprach der Rap-Star erstmals über die schweren Anschuldigungen gegen ihn.
Im Zuge seines 30. Jubiläums als Musiker gab Jay-Z dem Magazin "GQ" ein schonungslos ehrliches Interview. Darin wurde deutlich, wie hart die emotionale Belastung angesichts des juristischen Konflikts für den 56-Jährigen war.
"Es war schwer. Wirklich schwer. Ich war am Boden zerstört. Ich bin froh, dass wir das gleich angesprochen haben, damit wir das aus der Welt schaffen können. Ich war wirklich am Boden zerstört wegen allem, was passiert ist", sagte der Rapper im Gespräch.
Weiter beklagte er sich darüber, dass wir uns in einer Zeit befinden würden, in der man sich zu wenig über die Konsequenzen solcher Anschuldigungen Gedanken machen würde.
Mehrfach betonte der "Empire State of Mind"-Interpret die unfassbare Wut, die er verspürt habe. "Ich war schon lange nicht mehr so wütend, diese unkontrollierbare Wut. So etwas schiebt man nicht einfach jemandem in die Schuhe – da muss man sich verdammt sicher sein."
Doch auch wenn ihn die ganze Sache hart getroffen hätte, wusste er, dass er und seine Ehefrau Sängerin Beyoncé (44) es gemeinsam durchstehen würden, "denn erstens ist es nicht wahr. Und die Wahrheit hat letztendlich immer noch das Sagen."
Titelfoto: Frank Franklin Ii/AP/dpa
