"Ist mir schlecht geworden": Diese Gefahr für Deutschland bereitet Markus Lanz große Sorge

Hamburg - Kleine Runde im ZDF: Am Mittwochabend hat sich Markus Lanz (56) mit lediglich zwei Gästen ausgetauscht. Im Fokus standen die geplanten Entlastungen der Koalition sowie die wirtschaftsökonomischen Folgen der gestiegenen Energiepreise. Dabei sprach der Moderator eine konkrete Gefahr für Deutschland an.

In seiner Sendung vom Mittwochabend kam Markus Lanz (56, l.) mit der Wirtschaftswissenschaftlerin Claudia Kemfert (57) und dem "Table.Media"-Chefredakteur Michael Bröcker (49) ins Gespräch.  © ZDF/Markus Hertrich

So bezog sich Lanz auf eine Äußerung des geladenen Journalisten Michael Bröcker (49), dass die Bundesrepublik auf eine Stagflation - also auf eine Lage des stagnierenden oder rückläufigen Wirtschaftswachstums mit hoher Inflation und steigender Arbeitslosigkeit - zulaufen könnte.

Angesichts dessen zeigte sich der Gastgeber äußerst besorgt: "Da ist mir ehrlich gesagt schlecht geworden", erinnerte sich Lanz an den Moment, als er den Satz zum ersten Mal hörte, und fügte hinzu: "Das ist der Horror von Ökonomen."

Darauf erklärte Bröcker zustimmend: "Absolut. De facto haben wir ein Wachstum von 0,3 Prozent. Wenn man mal die Feiertage abziehen würde, die lustigerweise dieses Jahr zufällig auf einem Wochenende liegen, ist man fast schon bei einer Stagnation. Das heißt, wir wachsen nicht aus uns selbst heraus. [...]"

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Weiterhin stellte der Diplom-Volkswirt als Problem dar: "Wir haben jetzt schon eine Inflation von rund drei Prozent. Das ist deutlich überhalb dessen, was die EZB als gesund bezeichnen würde. Damit haben wir bereits eine Stagnation der wirtschaftlichen Tätigkeit und eine Inflation. Das ist hochgefährlich."

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Die komplette, rund 46-minütige Folge mit allen Meinungen und Standpunkten kann in der ZDF-Mediathek auf Abruf angesehen werden.

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