Oberwiesenthal - ZDF-Star Markus Lanz (56) gerät ins Schwärmen - und das ausgerechnet über einen Mann, der nie großartig umschwärmt werden wollte. In der aktuellen Folge des Podcasts "Lanz & Precht" spricht der TV-Moderator über eine seiner großen Sport-Idole: Skisprung-Legende Jens Weißflog (61).
"Ich war immer so ein Fan", sagt Lanz in seiner aktuellen Podcast-Ausgabe. Man hört förmlich, wie beeindruckt der TV-Moderator vom Skisprung-Olympiasieger ist - und das nicht nur mit Blick auf die zahlreichen Erfolge, sondern auch wegen der Art, wie Weißflog sein Leben nach dem Ruhm gemeistert hat.
Denn der 61-Jährige war ein wahrer Ausnahmesportler: Olympiasieger, viermaliger Gewinner der Vierschanzentournee, Weltmeister. Erfolge, von denen andere nur Träumen.
Schon als junger Mann stand er ganz oben, entwickelte sich zur Skisprung-Ikone in Ost und West. Und dann? Für viele Sportstars beginnt nach dem Karriereende der tiefe Fall.
Lanz bringt es auf den Punkt: "Es ist ja immer die große Schwierigkeit bei Sportlern, die in sehr jungen Jahren unglaublich viel erreichen. Und plötzlich zieht einer den Stecker und plötzlich ist das alles vorbei."
Lanz über Karriereweg von Jens Weißflog: "Er hat das super gemacht"
Nicht so bei Weißflog. Er engagierte sich in der Kommunalpolitik und eröffnete ein Hotel in seiner Heimatstadt Oberwiesenthal (Erzgebirge).
In seinem Buch "Geschichten meines Lebens" werden seine großen Erfolge eindrucksvoll beschrieben, aber auch die schweren Momente der Karriere kommen ans Licht. Zudem berichtet Weißflog von seinem Berufsleben als Hotelier, beschreibt den Wechsel vom Sport in die Wirtschaft, spricht auch von Herausforderungen.
Lanz bewundert den Weg des DDR-Skispringers - vom Sport-Star zum Hotel-Gründer. "Er hat das super gemacht", lobt der TV-Moderator den 61-Jährigen: "Er ist kein Wichtigtuer, ein netter Mensch."
Die aktuelle Folge von "Lanz & Precht" könnt Ihr Euch unter anderem auf Spotify anhören.