Nach Antidepressiva und Baby-Pille: Lili Reinhart kämpft gegen teuflische Gedanken

Los Angeles - Nach langem Schweigen spricht die bekannte "Riverdale"-Schauspielerin Lili Reinhart (29) erstmals über ihre mentale Gesundheit. In der aktuellen YouTube-Folge des Podcasts "Reclaiming with Monica Lewinsky" schilderte die 29-Jährige, wie sich ihr Alltag durch das Absetzen ihrer Antidepressiva und hormonellen Verhütungsmittel verändert hat.

Lili Reinhart (29) wurde durch ihre Rolle als "Betty Cooper" in der Netflix-Serie "Riverdale" bekannt.  © Fotomontage/Instagram/lilireinhart

Nachdem die Hollywood-Bekanntheit die Medikamente abgesetzt hatte, bemerkte sie eine schwerwiegende Veränderung in ihrem Leben. Nachdem sie ärztliche Hilfe aufgesucht hatte, wurde bei dem Filmstar eine prämenstruelle dysphorische Störung (PMDS) festgestellt. Eine Krankheit, die zu extremen Stimmungsschwankungen führt.

Nach dem Aufnahme-Stop ihrer Arzneien stieß die Schauspielerin auf eine Reihe von Beschwerden, die zuvor unentdeckt blieben. Das sei insbesondere dann deutlich geworden, wenn sie kurz vor ihrer Periode stehe.

"Als ich meine Antidepressiva absetzte, merkte ich, dass ich eine Vielzahl anderer Dinge hatte, die durch die Pillen unterdrückt wurden", erklärte Reinhart im Gespräch mit Moderatorin Monica Lewinsky (52).

Promis & Stars Inspiriert von TV-Show: Die letzten Worte vom Ex-Bachelor bevor er auf die Knie ging

So habe die 29-Jährige bemerkt, dass sie unter ausgeprägten ADHS-Symptomen leide. Der Schauspielerin erschien ihr Befinden kurz vor der Periode zwar als normal. Nachdem sie keine Medikamente mehr genommen hatte, erkannte sie allerdings, wie drastisch ihre Stimmungsschwankungen tatsächlich waren.

"In der Woche vor meiner Periode habe ich sehr dunkle Gedanken", beichtete sie nun gegenüber Lewinsky. Solche Episoden seien ihr früher gar nicht bewusst gewesen, weil ihre Medikamente vieles gedämpft hätten.

Anzeige

Mit ganz viel Geduld: Lili Reinhart ist auf dem Weg der Besserung

Vor allem in ihrer Freizeit verbringt Lili Reinhart (29) viel Zeit mit ihren Freunden.  © Fotomontage/Instagram/lilireinhart

Vor rund zwei Jahren begann sie schließlich, ihre Beschwerden genauer zu beobachten. Ein bedeutender Schlüsselmoment für sie bildete dabei eine Whatsapp-Nachricht. Kurz vor Reinharts Periode schrieb sie ihrer Mutter und erklärte, wie schlecht es ihr gehe.

Eine Woche später, mit dem Beginn ihrer Periode, verflog dieses Gefühl. So bemerkte die 29-Jährige schließlich, dass ihr Empfinden stark von ihrem Zyklus abhängig ist. "Und dann passierte es jeden Monat weiter", erklärte Reinhart.

Heute gehe die "Riverdale"-Schauspielerin bewusster mit ihrer psychischen und körperlichen Gesundheit um. Die Netflix-Bekanntheit dokumentiert ihre Symptome, notiert besonders belastende Tage und achtet darauf, stressige oder emotionale Auslöser vor ihrer Periode zu reduzieren.

Mehr zum Thema Promis & Stars: