Nach Epstein-Enthüllungen: Sarah Ferguson verliert ihre Firmen
London (Großbritannien) - Dass Sarah Ferguson (66) nach der Verurteilung des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein (†66) weiterhin Kontakt mit dem einstigen Investmentbanker hatte, hat für die Ex-Frau von Andrew Mountbatten-Windsor (65) nun weitere Konsequenzen.
Nachdem im Januar neue Details ihrer Beziehung zu Epstein öffentlich wurden, sollen gleich sechs Firmen, die in Verbindung mit Ferguson stehen, aufgelöst werden, das berichtet The Guardian.
Schließen sollen die Firmen S Phoenix Events, Fergie's Farm, La Luna Investments, Solamoon Ltd., Philanthrapreneur Ltd. und Planet Partners Productions Ltd. geschlossen werden. Ferguson war dort jeweils als Direktorin eingetragen.
Laut Companies House wurde ein Antrag auf Löschung jedes Unternehmens gestellt. Zudem hat Fergusons Wohltätigkeitsorganisation "Sarah's Trust" Anfang des Monats bekannt gegeben, "auf absehbare Zeit" zu schließen. Auch andere Organisationen haben die Zusammenarbeit mit der 66-Jährigen beendet.
Auslöser der Auflösung ihrer Firmen und der Zusammenarbeit mit mehreren Organisationen war die Veröffentlichung weiterer Epstein-Akten im Januar. In dem vom US-Justizministerium herausgegebenen Material waren auch E-Mail-Verläufe zwischen Ferguson und Epstein enthalten, die zeigen, wie eng das Verhältnis der beiden war.
Vertrauliche Nachrichten zwischen Ferguson und Epstein öffentlich gemacht
Mehrere der Nachrichten stammen aus der Zeit nach Epsteins Verurteilung im Jahr 2008. So heißt es in einer E-Mail vom 21. September 2011 von Ferguson: "Ich weiß nicht, ob du noch auf diesem BBM bist, aber ich habe vom Duke gehört, dass du einen kleinen Jungen bekommen hast."
Und weiter: "Auch wenn du nie Kontakt gehalten hast, bin ich immer noch hier, mit Liebe, Freundschaft und Glückwünschen zu deinem kleinen Jungen. Sarah xx"
Wie sehr die Ex von Andrew anscheinend an Epstein gehangen hat, zeigt eine weitere Nachricht: "Du bist verschwunden ... Ich wusste nicht einmal, dass du ein Baby bekommst. Für mich war es soooo klar, dass du nur mit mir befreundet warst, um an Andrew heranzukommen. Und das hat mich wirklich tief verletzt. Mehr, als du dir vorstellen kannst."
2009 hatte Ferguson ihm sogar dafür gedankt, der "Bruder" zu sein, den sie sich "immer gewünscht hatte". Weitere Enthüllungen zeigen, dass sie sich einen Monat, nachdem sie sich im Jahr 2011 öffentlich von ihm distanziert hatte, "demütig" bei ihrem "lieben Freund" entschuldigte.
Titelfoto: Bildmontage: Kirsty O'connor/Press Association/dpa / Jon Elswick/AP/dpa

