Nach mehreren Hirnaneurysmen: "Game of Thrones"-Star ließ Eizellen einfrieren

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Islington (Großbritannien) - In einem aktuellen Interview mit "The Times" sprach die berühmte Drachenzähmerin und Schauspielerin Emilia Clarke (39) ganz offen darüber, dass sie ihre Eizellen eingefroren hat - ein Schritt, den sie aus der Not heraus treffen musste.

Mit ihrer Rolle als Daenerys Targaryen in "Game of Thrones" wurde Emilia Clarke (39) 2011 zu einer der bekanntesten Serien-Schauspielerinnen überhaupt.
Mit ihrer Rolle als Daenerys Targaryen in "Game of Thrones" wurde Emilia Clarke (39) 2011 zu einer der bekanntesten Serien-Schauspielerinnen überhaupt.  © Fotomontage/Instagram/Screenshot/emilia_clarke

Nach dem Höhenflug folgte der tiefe Fall: Mit Mitte 20 war die Britin in der Blüte ihres Lebens und sorgte mit ihrer einprägsamen Serienrolle als Daenerys Targaryen in "Game of Thrones" für einen absoluten Karriere-Schub. Über acht Jahre zog sie die Fantasy-Fans als "Sturmtochter" in ihren Bann - bis die Schlachten in Westeros schließlich endeten.

Während ihrer Zeit am Set hatte die Schauspielerin "mit vielen Schmerzen zu kämpfen". So kam es, dass sie tagein, tagaus unter ständigen Beschwerden litt. Die Folge: zwei Hirnaneurysmen binnen weniger Jahre.

Trotz gesundheitlicher Probleme und zwei Gehirnoperationen kämpfte sich die Britin zurück ins Leben. Doch bereits während ihres Heilungsprozesses, musste sie einen weiteren tragischen Schicksalsschlag verkraften - ihr Vater Peter starb an den Folgen seiner Krebserkrankung.

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Im Gespräch mit "The Times" gab Clarke offen zu, im Laufe ihrer schweren Krankheit Pläne für die Zukunft gemacht zu haben. Um später einmal Mutter werden zu können, entschied sich die Britin für einen ganz emotionalen Schritt: "Man durchlebt bestimmte universelle Momente, so, wie ich mit 35 meine Eizellen einfrieren ließ."

Nach den tief sitzenden Ereignissen habe sich die Schauspielerin einfach nur noch zurückziehen wollen. "Es gab eine Zeit, in der ich die Tür zu meinem Zuhause schließen und mich in mein Nest verkriechen wollte", betonte der Star.

Doch für die "Game of Thrones"-Darstellerin blieb eine weitere beängstigende Frage offen: Werden ihre zukünftigen Kinder die Krankheit erben? In dem Podcast "Dear Chelsea" erklärte sie deutlich, dass es keine wirkliche Prävention gegen "erbliche Arterien-Schwäche" gebe.

Dennoch wäre ihr erster Schritt klar: "Wenn ich ein Baby bekäme, würde ich sagen: Bringt das Baby sofort in ein MRT-Gerät, damit ich sehen kann, ob … es das hat."

Die heute 39-Jährige überzeugte die Zuschauer nicht nur mit ihren Schauspielkünsten - auch ihre Bühnenoutfits waren dabei immer ein Hingucker.
Die heute 39-Jährige überzeugte die Zuschauer nicht nur mit ihren Schauspielkünsten - auch ihre Bühnenoutfits waren dabei immer ein Hingucker.  © BEN STANSALL / AFP

Die letzten Stunden vor ihrem ersten Hirnaneurysma

Nach dem Tod ihres Vaters Peter Clarke und zwei überstandenen Hirnaneurysmen versucht die Britin nun, ganz besonders auf ihre Gesundheit zu achten.
Nach dem Tod ihres Vaters Peter Clarke und zwei überstandenen Hirnaneurysmen versucht die Britin nun, ganz besonders auf ihre Gesundheit zu achten.  © Tolga Akmen / AFP

"Am Abend zuvor hatte ich furchtbare Kopfschmerzen und fühlte mich einfach unruhig, ängstlich und gestresst", berichtete Emilia Clarke vor wenigen Tagen im Podcast "How To Fail".

Die Schauspielerin habe sich bei den stechenden Beschwerden jedoch nichts gedacht. Als die damals 24-Jährige gerade im Fitnessstudio ihr "Plank-Training" absolvierte, folgte die böse Überraschung.

"Am ehesten lässt sich das mit dem Bild eines Gummibandes vergleichen, das plötzlich um das Gehirn schnappt - dieser wahnsinnige Druck", erklärte sie. Kurz darauf habe sich die Britin vor Schmerzen übergeben müssen, bis schließlich ihre Umgebung nach und nach verblasste.

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"Und in diesem Moment wusste ich, dass mein Gehirn Schaden nahm", erinnerte sich Clarke zurück. Um gravierende Hirnstörungen zu vermeiden, fing sie an, ihre Finger sowie Zehen zu bewegen, und sagte zahlreiche Texte von "Game of Thrones" auf.

Schließlich wurde die damals 24-Jährige in ein Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt. Mehrere Jahre nach diesen Schicksalsschlägen versuche sie nun, besonders auf ihren Körper zu hören.

Titelfoto: Tolga Akmen / AFP

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