München - Nach einer unüberlegten Aussage von Oliver Welke (60) gegenüber Howard Carpendale (80) kritisierte ihn der Sänger öffentlich auf Instagram. Nun macht Carpendale dem Moderator ein Friedensangebot.
In seiner ZDF-Sendung "heute-show" machte sich Welke am 24. April über die Carpendale-Fans lustig: "Was hat hundert Beine und riecht nach Urin? Die erste Reihe im Howard-Carpendale-Konzert."
Zu viel für den Schlagerstar, der sich daraufhin gegen den Moderator aussprach. "Ich bin ein bisschen enttäuscht. Ich hätte nie gedacht, dass du diese Tendenzen hast, Menschen anzumachen, die sich gar nicht wehren können", so Carpendale auf Instagram.
Inzwischen scheinen sich die Gemüter etwas beruhigt zu haben. "Ich lade Oliver Welke ein, im nächsten Jahr zu einem meiner Konzerte in Frankfurt zu kommen. Dann kann er sich selbst ein Bild davon machen, wie mein Publikum wirklich ist", zeigte sich Carpendale versöhnlich.
Zuvor richtete Welke in der "Bild" bereits um Ausgleich bemühte Worte an Carpendale. "Unser Thema in der Sendung war KI, und in einem Ausschnitt erzählt ein Pflegeroboter einen schlechten Witz. Danach habe ich versucht, einen noch schlechteren draufzusetzen – hat ja auch geklappt. Dafür brauchten wir einen Schlagersänger, den jeder kennt. Im Übrigen war ich tatsächlich noch nie bei einem Howard-Carpendale-Konzert", sagte der Moderator.
Er wette, dass bei den Konzerten "wohlriechende Menschen jeden Alters sitzen".
Oliver Welke bietet Howard Carpendale Frieden an
Am 1. Mai revidierte Welke seine Aussage gegen die Fans des Schlagerstars sogar in der "heute-show". Nachdem er sich zu der Forderung von US-Präsident Donald Trump (79) geäußert hatte, den Trump-kritischen Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel (58) abzusetzen, legte der Moderator nach: "Gags über Trump – fast so gefährlich, wie sich mit Howard-Carpendale-Fans anlegen."
Anschließend ergänzte er augenzwinkernd: "Sehr anständige Leute übrigens, die in Wirklichkeit wunderbar riechen. Peace."
Im weiteren Verlauf schlug Welke selbstkritische Töne an: "Ja, es war ein sehr doofer, unnötiger, alter Witz." Gleichzeitig gelobte er Besserung: "Ich werde gar keinen Sänger mehr beleidigen."
Vorausgegangen war ein satirischer Einspieler über ein fiktives Wettbüro, das augenzwinkernd darauf spekulierte, welchen populären Sänger Welke als Nächstes "ohne Not mit einem geschmacklosen Witz" ins Visier nehmen könnte.