Nackenschlag im Krebskampf: Ärzte von TV-Star Jörg Dahlmann finden neue Erkrankung
Köln - Jörg Dahlmann hat gerade erst zwei lebensnotwendige Krebs-Operationen hinter sich gebracht, da erhält der 67-Jährige auch schon die nächste ungute Diagnose.
Wie der bekannte Fußball-Kommentator gegenüber der "Bild" offenbarte, stellten die behandelnden Ärzte bei weiteren Untersuchungen rund um seine schwerwiegende Erkrankung jetzt zusätzlich auch noch Verengungen an den Herzkranzgefäßen fest.
Dem aktuellen Befund gingen zwei komplizierte Eingriffe an der Mainzer Uniklinik voraus, bei denen die Ärzte Dahlmanns Leberkrebs behandelten.
Wie der Patient auf Instagram erklärte, sei zuerst der rechte, befallene Leberlappen vom linken getrennt worden. Innerhalb kürzester Zeit wuchs das übrige Lebergewebe entsprechend an und übernahm die Aufgaben der anderen Organhälfte.
In einem zweiten Eingriff konnte der Teil mit den Tumorzellen erfolgreich entfernt werden.
Jörg Dahlmann kämpft weiter mit den Folgen der Krebs-Operationen
Aktuell hat der langjährige Bundesliga-Reporter noch immer mit den erheblichen Folgen der Eingriffe zu kämpfen. "Ich hänge immer noch total in den Seilen und fühle mich schlapp. Für einen Mann meiner Statur ungewöhnlich lange, sagt mein Professor", so Dahlmann in "Bild".
Dass Dahlmann so häufig an Krebs erkrankt, liegt am Lynch-Syndrom, einem Gen-Defekt, der das Risiko einer Erkrankung massiv erhöht. Schon sein Vater, Großvater und Onkel erkrankten an Darm- oder Magenkrebs und starben später daran.
Er selbst erklärte dazu kürzlich: "Mir fehlt das Reparatur-Gen beziehungsweise das Gen, das den Körper sich gegen Krebs wehren lässt." Trotz der großen Belastung zeigt sich Dahlmann optimistisch, weil der Tumor entfernt werden konnte.
Eigentlich hätte der Fußball-Fachmann in diesem Sommer im Robinson Club Camyuva (Türkei) die WM kommentieren sollen - zusammen mit ZDF-Ikone Béla Réthy (69). Die schwere Diagnose machte seine Pläne jedoch zunichte.
Titelfoto: Georg Wendt/dpa

