Nächster Rückschlag: WDR-Ikone Jean Pütz hat nur noch zwei Prozent Sehkraft
Köln - Erstmals seit seinem Oberschenkelhalsbruch im vergangenen April hat sich TV-Ikone Jean Pütz (89) in der Öffentlichkeit gezeigt. Doch es gibt einen weiteren gesundheitlichen Rückschlag.
Der ehemalige Moderator der WDR-Sendung "Hobbythek" erschien am Mittwochabend in Begleitung seiner Ehefrau Pina und auf eine Gehhilfe gestützt zum "Kleinen Prinzenessen" der Karnevalsgesellschaft Fidele Zunftbrüder in Köln.
"Es ist jetzt neun Monate her, dass ich mir bei einem Sturz einen Oberschenkelhalsbruch zugezogen hatte. Jetzt kann ich mit dem Stock wieder einigermaßen gut gehen", zeigte sich der 89-Jährige laut "Kölner Stadt-Anzeiger" zunächst zufrieden mit seinem Heilungsverlauf.
Dann schränkte er aber ein: "Was viel schlimmer ist: Ich sehe kaum noch was."
"Die Sehkraft von Jean beträgt nur noch zwei Prozent. Er sieht fast nichts mehr", bestätigte auch Ehefrau Pina.
Dass der ehemalige Moderator trotzdem in den Festsaal ins Pullmann-Hotel kam, ist seiner Liebe zum Karneval zuzuschreiben. Er wolle sich den Spaß am jecken Treiben auch von seinem neuen Leiden nicht verderben lassen, betonte er. Daher wolle er Anfang Februar auch die Große Prunksitzung im Gürzenich besuchen.
Titelfoto: Oliver Berg/dpa
