Neuer Ärger für Jimi Blue? Prozess um geprellte Zeche geht wohl in nächste Runde
Berlin - Überraschende Wendung im Fall Jimi Blue Ochsenknecht (34): Offenbar ist der juristische Streit um eine unbeglichene Rechnung in einem Tiroler Hotel noch nicht beendet.
Wie RTL unter Berufung auf österreichische Medien berichtet, wird das Verfahren gegen den Schauspieler erneut verhandelt. Das Oberlandesgericht Innsbruck hat eine frühere Entscheidung gekippt und damit den Weg für die Fortsetzung des Prozesses frei gemacht.
Im Zentrum steht eine unbezahlte Hotelrechnung in Höhe von rund 13.800 Euro. Die Staatsanwaltschaft sah darin den Verdacht auf schweren Betrug. Bereits im August 2025 hatte sich Ochsenknecht vor dem Landesgericht Innsbruck verantworten müssen.
Damals endete das Verfahren jedoch ohne Verurteilung: Gegen Zahlung einer Geldbuße wurde der Fall vorläufig eingestellt.
Genau diese Entscheidung hat das Oberlandesgericht nun aufgehoben. Nach Einschätzung des Richtersenats reichen die bisherigen Voraussetzungen für eine solche Verfahrensbeendigung nicht aus. Weder die Verantwortung des Angeklagten noch die geleistete Schadenswiedergutmachung ließen ausreichend erkennen, dass ein echtes Unrechtsbewusstsein vorliegt – eine zentrale Voraussetzung dafür, dass das Verfahren eingestellt werden kann.
Damit ist der Fall wieder offen. Das Verfahren wird nun erneut vor dem Landesgericht Innsbruck geführt. Ein konkreter Termin für die Fortsetzung des Prozesses steht bislang noch nicht fest.
Titelfoto: Expa/Johann Groder/APA/dpa
