Nilam Farooq gibt Schwangerschaft bekannt - aber nicht ganz freiwillig
Berlin - Schauspielerin Nilam Farooq (36) ist schwanger. Doch eigentlich hätte der frühere "SOKO Leipzig"-Star die Baby-News lieber nicht öffentlich gemacht.
"Das wird jetzt wahrscheinlich das Persönlichste, was ihr seit langer, langer, langer Zeit von mir gesehen habt. Ich bin schwanger", erklärte Nilam Farooq in einem neuen Video auf Instagram.
Doch die Offenlegung erfolgte offenbar nicht ganz freiwillig. "Wenn es komplett nach mir gegangen wäre, dann wäre es weiterhin ein privates Thema geblieben, was hier nichts verloren hat", fuhr die Berlinerin fort. Auch in den vergangenen Jahren habe sie Privates, so weit es ging, für sich behalten.
Doch wie schon vor zwei Jahren gebe es "offenbar Bilder, die von mir gemacht wurden, wo man das sehr deutlich sieht", so die 36-Jährige. Da "gewisse Medien" in Besitz dieser Bilder seien, habe sie sich entschieden, selbst mit der Nachricht an die Öffentlichkeit zu gehen.
Nilam Farooq: "Anders als damals möchte ich diesmal selbst die Kontrolle darüber behalten und den Wind aus den Segeln nehmen und nicht zulassen, dass das jemand anderes für mich veröffentlicht."
Nilam Farooq äußert sich in Statement auf Instagram
Schauspielerin gibt private Einblicke
Das Video nutzte die Schauspielerin, um unerwartet offen über weitere private Erfahrungen zu sprechen. "Das ist meine vierte Schwangerschaft. Also ich bin Mama, mein Papa ist während einer Schwangerschaft gestorben. Ich habe superfrüh wieder angefangen zu arbeiten, stillend. Es wurde mir zum absoluten Horror gemacht", verriet Farooq.
Diese Themen habe sie bislang nicht angesprochen, weil sie das "große Ganze" nie öffentlich gemacht habe.
Farooq forderte zudem, mehr Verständnis für Menschen zu zeigen, die Familiennachrichten lieber für sich behalten. Es gebe gute Gründe, solche Dinge nicht öffentlich zu machen - etwa aus Sicherheitsaspekten oder um das eigene Umfeld zu schützen.
In einem Punkt hat der TV-Star aber eine klare Haltung - wenn es um Kinder geht. "Die haben für mich online gar nichts verloren", betonte Nilam Farooq.
Titelfoto: Felix Hörhager/dpa

