Nina Bott kritisiert andere Mütter: "Mir tun auch die Kinder so leid..."
Hamburg - Sind Aufnahmen beim Kindersport in Ordnung? Schauspielerin Nina Bott (48) findet es jedenfalls schwierig, wenn Fußball-Mütter einfach Spiele filmen.
Die vierfache Mama hat am Wochenende Zeit am Spielfeldrand verbracht. Dabei fielen ihr mal wieder andere Mütter auf, die das Spiel ihrer Kinder mit dem Smartphone festhielten.
Am Montag wandte sie sich via Instagram an die "Fußball-Mütter" unter ihren Followern. "Filmt ihr die Spiele eurer Kinder mit?", wollte die 48-Jährige wissen.
"Ich finde es ja sowieso schon schwierig. Ich meine, in der Schule müssen wir Tausend Zettel unterschreiben, wenn die Kinder mal aus Versehen irgendwo auf dem Gruppenfoto drauf sind", sagte Bott. Und beim Fußball würden die Mütter die ganzen Spiele ihrer Kinder einfach filmen.
"Mir tun auch die Kinder so leid, die das dann abends womöglich so analysemäßig nochmal gucken und über ihre ganzen Patzer reden müssen", sagte die Hamburgerin. Das müsse aber jede Familie für sich selbst entscheiden.
"Oder filmen die, weil die denken, die werden mal Profi und dann habe ich ganz viel Material schon von denen als Kind", rätselte Bott. Dabei wollte sie eigentlich auf ein anderes Thema hinaus.
Auf den Bildern seien schließlich nicht nur die eigenen Kinder oder die Mannschaft zu sehen, mit denen man das möglicherweise abgesprochen hat. "Die können doch nicht einfach fremde Kinder filmen", so Bott.
Nina Bott wollte kein Fass aufmachen
Bei einer Mannschaft sei ihr das besonders aufgefallen. "Wenn man die dann so darauf anspricht, dann macht man wieder ein Fass auf und das habe ich mich dann irgendwie auch nicht getraut", gestand die Schauspielerin.
Sie finde das Ganze eher "ungewöhnlich". Aber das Filmen scheint nicht das einzige Thema zu sein, das sie am Spielfeldrand auf die Palme bringt.
"Was man so am Fußballplatz erlebt, ist jedes Mal … also kein Wunder, dass es dazu auch schon mal eine Serie gab", meinte Bott.
Titelfoto: Georg Wendt/dpa
