Oliver Pocher packt aus: Darum schickt er Söhne auf ein Internat nach Spanien
Köln - Dass er seine Zwillingssöhne auf ein Internat nach Spanien geschickt hat, brachte Oliver Pocher (48) zu Beginn des vergangenen Jahres viel Kritik ein. Jetzt offenbart der Comedian, was ihn zu dem drastischen Schritt bewogen hat.
Nachdem seine erste Ex-Frau Sandy Meyer-Wölden (43) mit den gemeinsamen Kids aus Miami (USA) nach Köln zurückgekehrt war, besuchten diese dort eine Privatschule. Doch Elian und Emanuel (beide 14) hatten Probleme, sich den neuen Bedingungen anzupassen.
Als keine Besserung eintrat, zogen ihre Eltern die Reißleine: Die beiden kamen auf ein Golf-Internat in Marbella. "Das haben wir vorher angekündigt: Ich habe gesagt, wenn das nicht funktioniert, ist es die einzige Chance", erklärt Pocher im Podcast "Tommy Unlocks".
Ohne Vorwarnung passierte das Ganze also nicht. In einem ernsten Gespräch mit seinen Söhnen stellte der 48-Jährige zuvor klar: "Ihr seid ja nicht doof, ihr seid ja faul oder irgendwas anderes. Wenn ihr hier nicht pariert […], dann müssen wir einen anderen Weg finden."
Am Ende hat es nicht funktioniert. Während Tochter Nayla (15) sich gut in der internationalen Schule in Köln zurechtgefunden hatte, mussten ihre Brüder den Weg nach Spanien ins Internat antreten.
Oliver Pocher sieht positive Entwicklung bei seinen Zwillingssöhnen
Wie der fünffache Familienvater weiter unverblümt preisgab, hätten seine Söhne die Einrichtung zunächst richtig "beschissen" gefunden. "Ist ja nicht so, dass sie jetzt in den Gulag gekommen sind oder irgendwie nach Sibirien mussten", betonte Olli.
Wirklich "hart" sei das Leben im sonnigen Marbella nämlich nicht für die beiden: Neben einem geregelten Schulalltag stehen auch Aktivitäten wie Basketball-Reisen nach Venedig oder Golfspielen auf dem Programm.
Außerdem dürfen Elian und Emanuel eigenständig nach Hause fliegen - etwa zu Geburtstagen oder in den Ferien, die im Sommer satte neun Wochen umfassen. Ollis Mitleid für die Zwillinge hält sich also doch sehr in Grenzen.
Inzwischen sei eine positive Entwicklung deutlich zu erkennen. Als Beispiel führte er an, dass seine Jungs durch ihre Zeit im Internat viel Eigenständigkeit gewonnen hätten. Aus Sicht des Comedians war die drastische Erziehungsmaßnahme also definitiv der richtige Schritt.
Titelfoto: Felix Hörhager/dpa

